Die Bloodshed Arena am Abend. Der blutrote Teppich ist ausgeleuchtet. Es gab Gerüchte, dass der Teppich auch wirklich mit Blut getränkt wurde und so wie der im Licht glänzt, könnte da auch wirklich etwas dran sein. Die Umgebung abseits des Teppichs liegt im dunkeln und ist nicht ausgeleuchtet. Eine bekannte Stimme ertönt nun.

Roxy Cameron: “Die Genesis Wrestling Society. Gegründet im Jahr 2009 von Jimmy Burnshaw. Übermorgen, am 08. August, wird die Liga offiziell ihren 10. Geburtstag feiern.”

Eine weitere, bekannte Stimme gesellt sich hinzu.

Amy Lee Johnson: “10 Jahre, sind eine verdammt lange Zeit. Eine Zeit, in der viele Superstars kamen und gingen und einige haben der Liga ihren Stempel aufgedrückt.”

Die beiden kommen nun von links, bzw. von rechts ins Bild hinein. Amy trägt ein trägerloses schwarz-rosanes Kleid, dazu weiße Schuhe. Roxy bleibt ihrem Stil treu. Ein schwarzes Tanktop mit silbernen Totenkopf, ein Netzshirt und ebensolche Strümpfe, dazu schwarze Boots. Nur der lilane Rock aus Satin ist bei ihr etwas ungewohnt.

Roxy Cameron: “Vier dieser Wrestler werden heute die Ehre haben, in unsere erlauchte Ruhmeshalle aufgenommen zu werden. All ihre Arbeit hat sich bezahlt gemacht.”

Amy Lee Johnson: “Und wir werden die erfolgreichsten Wrestler, Tag Teams, Stables und andere Dinge auszeichnen, die in der letzten Saison für Aufsehen gesorgt haben. Dies alles…”

Roxy Cameron: “Hier und heute …”

Beide: “In der GWS Hall of Pain 2019!”

Nun wird auch der Bereich um Roxy und Amy herum ausgeleuchtet. Hinter den Absperrungen jubeln die GWS Fans, die zwischen den vielen Reportern mit ihren Blitzlichtkameras stehen. 

GWS! GWS! GWS!”

HALL OF PAIN! HALL OF PAIN!”

Und mit den Fanrufen verschwimmt das Bild und der Introsong wird gespielt, während eine Kameradrohne vom blutroten Teppich aus nach oben fliegt und die Bloodshed Arena und einen Teil von Needles aus der Vogelperspektive zeigt.

 

Yeah, you could be the greatest
You can be the best
You can be the King Kong banging on your chest
You could beat the world
You could beat the war
You could talk to God, go banging on his door
You can throw your hands up
You can beat the clock
You can move a mountain
You can break rocks
You can be a master
Don't wait for luck
Dedicate yourself and you can find yourself

Standing in the hall of pain
And the world's gonna know your name
'Cause you burn with the brightest flame
And the world's gonna know your name
And you'll be on the walls of the hall of Pain

Nach dem Intro wird sogleich zurück zum blutroten Teppich geschaltet, wo nur noch Roxy steht.

Roxy Cameron: “GWS Hall of Pain 2019 und ich stehe hier am blutroten Teppich und werde die GWS Stars hier in Empfang nehmen. Ich bin gespannt in welchen Karossen sie alle hier ankommen und natürlich bin ich vor allem darauf gespannt, was sie alle tragen, denn es gilt auch hier: Abendgarderobe! Niemand sollte hier in seinem Wrestling Gear auftauchen. Während ich hier also nach und nach meine Gäste empfange und sie sich vom Blitzlichtgewitter der Reporter und den Jubel der Fans einfangen lassen, wird meine Kollegin Amy Lee Johnson in der Bloodshed Arena den Stars noch weitere Antworten auf ihre Fragen entlocken, während sie sich alle an ihren Tischen eingefunden haben. Schauen wir doch einmal nach, wie es dort gerade noch aussieht.”

Ein Cut und wir sind in der Bloodshed Arena, wo Amy Lee Johnson vor dem Ring steht. Dieser ist, vom Entrance aus gesehen, auf der rechten ohne Ringseile, dafür aber mit einer Treppe, die bis zum Boden führt und einem blutroten Teppich, statt einer Ringmatte, ausgestattet. Ein Rednerpult wurde aufgestelt, damit die Leute zur Menge sprechen können. Einige Fans, die am blutroten Teppich keinen Platz mehr bekommen hatten oder schlicht keine Lust darauf hatten, sitzen bereits auf ihren Plätzen. In der Abwesenheit der GWS wurde hier ein Rang hochgezogen, auf dem nun alle Fans, erhöht rund um die Ringarea sitzen können, während die GWS Stars unten neben der offenen Seite vom Ring an den vielen runden Tischen sitzen werden. Natürlich nur, sofern sie nicht noch einen Entrance absolvieren werden.

Amy Lee Johnson: “Danke Roxy. Hinter mir befindet sich der Ring, wo all die Preise und Ehrungen in Empfang genommen werden. Und hier über uns.”

Sie zeigt nach oben zu den Rängen, wo die Kamera jetzt auch filmt.

Amy Lee Johnson: “Sitzen unsere treuen Fans und können sich von dort aus alles anschauen. Einige sitzen dort bereits und sie sehen gut gelaunt aus. Seid ihr gut drauf?”

GWS! GWS!”

Amy Lee Johnson: “Dachte ich es mir. Wenn wir kurz hier herüberschwenken…”

Kameraschwenk zu den Tischen.

Amy Lee Johnson: “..., dann sehen wir jetzt, wo die Stars sich die ganze Zeit über aufhalten werden. Wir haben für jeden einen Platz reserviert und von hier aus können die Stars alles mitverfolgen. Das hier ist z.B. der Platz von … *Kärtchen les* Not your Birthday. Hier werden also Saphire und Co. ihren Platz haben. Aber noch ist ja keiner hier, denn die ersten Stars kommen jeden Moment am blutroten Teppich an, daher gebe ich jetzt zurück zu Roxy.”

 


<|-BLUTROTER TEPPICH-|>

Roxy Cameron: “Danke Amy und oh, da sehe ich die Lichter von einem Auto. Wer wird es sein?”

Eine schwarze Limousine fährt vor und kommt vor dem blutroten Teppich zum stehen. Der Fahrer, gekleidet im typischen weißen Chaffeur Outfit, steigt aus, geht zu der hinteren Tür und öffnet diese. Blitzlichtgewitter von den Kameras und dann steigt der Mann aus, dem wir das alles hier zu verdanken haben - Jimmy Burnshaw!

Der GWS Boss breitet die Arme aus badet im Jubel, der ihm entgegen gebracht wird. Er hat sich heute extra fein herausgeputzt. Ein dunkelroter Anzug, wodrunter man ein schwarzes Hemd und eine schwarze Krawatte erkennt, dazu schwarze Schuhe. 

JIMMY! JIMMY! JIMMY!”

Auf der Stelle gibt es noch eine gekonnte Drehung, dann hält der GWS Boss seine Hand in Richtung der Limousinentür und hilft einer attraktiven Blondine heraus, die nicht jeder sofort erkennen wird, aber wer sich ein wenig mit Burnshaw beschäftigt hat, der wird wissen, dass dies seine Ehefrau ist. Lauriel Burnshaw, die in einer früheren Wrestlingliga, wo er aktiv war, den gleichen Part innehatte wie heute Amy Lee Johnson. Heute sind beide seit über 15 Jahren verheirat und haben zwei Kinder (14 und 11 Jahre). Aber das nur so nebenbei. Burnshaws Wife trägt ein kurzes, enganliegendes schwarzes Kleid, mit offenem Rücken, dazu goldene High Heels und eine goldene Kette. Arm in Arm posieren sie für die Kameras, dann werden sie auch von Roxy begrüßt.

Roxy Cameron: “Hallo Jimmy und hallo Lauriel. Damit hätte ich ja überhaupt nicht gerechnet. Wie geht es euch beiden?”

Jimmy Burnshaw: “Sehr gut, besser geht es nicht. Die GWS wird 10 Jahre alt und wir werden heute unsere Hall of Pain eröffnen. Dazu bin ich umgeben von tollen Menschen. Die tollste Frau ist natürlich eindeutig meine Frau.”

Roxy Cameron: “Wie kommt es eigentlich, dass du heute deinen Mann begleitest, wo man dich doch sonst nie gesehen hat?”

Lauriel Burnshaw: “Ich halte mich ja seit Jahren aus seinen Geschäften raus und lasse ihn sein Ding machen. Aber zu einem roten, noch dazu einen blutroten Teppich, kann man einfach nicht nein sagen und sein Baby wird ja auch 10 Jahre alt, da kann man auch mal aus seinem Versteck herauskommen.”

Jimmy Burnshaw: “Sehe ich genau so. Lauriel hält mir zuhause stets den Rücken frei und das hier heute ist nur ein kleines Dankeschön. Ein Auftritt mit mir am blutroten Teppich.”

Roxy Cameron: “Was erwartest du heute von diesem Abend?”

Jimmy Burnshaw: “Ich erwarte eine Menge von diesem Abend. Zum einen wollen wir nicht nur die Leute auszeichnen, die in dieser schwierigen, letzten Saison der GWS, der Liga geholfen haben und deren Leistungen eine Auszeichnung wert ist. Zum anderen wollen wir diejenigen ehren, deren Zeit in der GWS die Menschen nachhaltig beeindruckt hat. Ich hoffe, dass eine Aufnahme in die Hall of Pain der GWS für viele Wrestler in der Zukunft ein ehrbares Ziel sein wird. Aber was ich mir am meisten von diesem Abend erhoffe, ist das er den Fans gefällt und sie genauso viel Spaß hier dran haben, wie wir ihn haben.”

Roxy Cameron: “Das hoffen wir alle. Dann vielen Dank für das Interview und habt viel Spaß.”

Jimmy Burnshaw: “Danke, den werden wir haben, immerhin zahle ich für den Großteil ja selbst.”

Jimmy Burnshaw und seine Gattin gehen weiter den blutroten Teppich entlang. Hierbei bleibt Jimmy noch ab und zu für Selfies mit den Fans und Autogramme stehen, doch vorne bei Roxy geht es munter weiter.

Ein Taxi fährt vor. Da muss wohl jemand sparen. Der Taxifahrer wirkt auch leicht überrumpelt, als er aussteigt und ihm da fremde Leute einfach mal zujubeln.

TAXI DRIVER! *clap, clap, clap*”

Die hintere Tür wird geöffnet und eine Person, die wir lange nicht mehr gesehen haben, steigt aus. Es ist Barbie Martelle. Gekleidet in ein schwarzes Kleid, mit goldenen Amplikationen, welches ihr üppiges Dekollete sehr gut betont, schwarzen Armstulpen und schwarz-goldenen Overkneestiefeln aus Leder. Ihre wasserstoffblonden Haare trägt sie offen und wie man erkennt, hat sie ihre Assitoasterbräune nicht abgelegt. 

Von der anderen Seite öffnet sich auch die Taxitür. Derjenige bekommt nicht den Luxus, dass ihm jemand die Tür öffnet, aber er scheint da auch keinen großen Wert drauf gelegt zu haben. Die Fans erkennen die Person auch direkt. Es ist “Emotional” Daniel, bzw. Daniel Steele nur noch. Der Sohn von Jackson Steele trägt eine schwarze Anzugjacke, ein schwarzes Hemd und eine goldene Krawatte. Auch erkennt man eine schwarze Anzughose, doch als er um das Taxi herumläuft, sieht man die außergewöhnlichsten Stiefel ever. Schwarze Cowboyboots ohne Absatz, dafür aber mit silber-goldenen Elementen. So viel Stil hätte man ihm sicher nie zugetraut.

Roxy Cameron: “Wow, Daniel! Eigentlich wollte ich euch beide ja gleichzeitig begrüßen, aber diese Boots. Die fetzen aber richtig.”

Daniel errötet etwas, was bei seiner schneeweißen Hautfarbe umso besonders auffällt. Als er bei Barbie angekommen ist, legt er eine Hand auf ihren Steiß und stellt sich dann mit ihr vor die Fotografen, die sogleich ein Bild der beiden schießen. Dann gehen beide weiter zu Roxy.

Roxy Cameron: “Barbie und Daniel, schön euch beide mal wieder zu sehen. Wie geht es euch, wie geht es eurem Nachwuchs?”

Barbie Martelle: “Danke Roxy und Danke an die GWS Fans hier, für diesen wahnsinns tollen Empfang. Uns beiden könnte es nicht besser gehen. Die Nächte sind zwar teils anstrengend, aber man genießt die Abende, wo es ruhiger ist, umso mehr. Nicht, dass uns das viele aufstehen stören würde. Aber ab und an tut es auch gut, wenn man sich um nichts sorgen muss.”

Roxy Cameron: “Euer kleiner Kenneth ist gerade wo?”

Daniel Steele: “Er ist in der Bloodshed Arena, wo er in einem ruhigen Raum gerade hoffentlich schläft und dabei wird er von meiner Oma aufgepasst.”

Roxy Cameron: “Deiner Oma … moment, die Mutter von Jackson?”

Daniel Steele: “Ja, da Jackson mein Daddy ist, ist meine Oma demnach seine Mutter.”

Roxy Cameron: “Ach, ich wusste garnicht, dass die noch lebt. Mir hatte er was … ach egal, ich freue mich für euch beiden. Schon nervös aufs Hosten?”

Barbie Martelle: “Danny und ich haben das ja schon früher einmal zusammen gemacht und heute werden wir das als Mister and Misses Steele zusammen hinbekommen, während unser kleiner Kenny backstage den Schlaf der Gerechten schläft.”

Daniel Steele: “Wir sind ja sowas wie Profis. Ich bin seit dem ersten Tag der GWS Geschichte dabei und Barbie kam etwas später dazu und machte seither auch einen tollen Job.”

Roxy Cameron: “Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Alles gute und …”

I AM A REAL AMERICAN

FIGHT FOR THE RIGHTS OF EVERY MAN!

I AM A REAL AMERICAN

FIGHT FOR WHAT’S RIGHT - FIGHT FOR YOUR LIFE!

Roxy Cameron: “Was passiert denn dort?”

Daniel, Barbie und Roxy schauen zur Straße, wo das Taxi gerade schnell wegfährt, denn dort kommt ein Pick Up angefahren. Dieser fährt auf der hinteren Spur (eigentlich gegen den Verkehr, aber der ist hier ja eh gerade stillgelegt) und als die Ladefläche zu sehen ist, erkennen wir die NU’ Chix on the Block, wie sie in knappen US Flaggen Bikinis und weißen, knielangen Stiefeln zur “Real American” Version von ‘It lives, it breathes’ tanzen. Gerade will Roxy noch sagen, dass die Chix eigentlich schon in der Halle sein sollten, da fährt der Grund ihres Auftritts auf einer Harley Davidson vor. Es ist Jackson Steele und hinter ihm sitzt Lucy Brackles, die eine US Flagge mit einer Hand hochhält.

Roxy Cameron: “Jackson!”

Daniel Steele: “PAPA!”

Barbie Martelle: “Und Lucy!”

Jackson stoppt die Maschine genau vor dem blutroten Teppich, dann hilft er Lucy herunter. Ganz gentlemanlike naütrlich so, dass auch niemand unter ihr kurzes Kleid schauen kann. Lucy trägt ein kurzes, schwarzes Kleid mit Spaghettiträgern, welches im unteren, vorderen Bereich viele rote Steinchen aufweist, dazu schwarze High Heels, schwarze, glitzernde Armstulpen und eine rot-schwarze Boa. Jackson bleibt seinem Bikerstil treu, allerdings sieht es auch nicht Fehl am Platze aus. Eine schwarze Lederhose, die seitlich geschnürt ist, saubere, schwarze Lederboots, ein schwarzes Hemd, eine grau-schwarze Krawatte und eine schwarze Lederweste sind sein heutiges Outfit. Die große Sonnenbrille rundet sein Outfit ab.

Lucy winkt den Fans zu, posiert dann mit Jackson für die Fotografen und geht dann grinsend zu Roxy, während Jackson ihr die US Fahne abnimmt und noch sich und die USA ein wenig feiert, indem er mit einer Hand die Flagge etwas schwing und mit der anderen Hand eine Faust ballt und diese im Rhytmus zu seinen Rufen auch nach oben hebt.

Jackson Steele: “U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A!”

U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A! U-S-A!”

Nachdem Lucy alle begrüßt hat, gesellt sich auch Jackson zu den vieren und begrüßt ebenfalls alle. Natürlich seine Schwiegertochter etwas herzlicher und sein Sohn wird gleich mal in den Schwitzkasten genommen und ihm mit dem Fingerknochen über die Kopfhaut geschrubbt.

Daniel Steele: “HEY LASS DAS - AUA!”

Jackson Steele: “ACH, stell dich nicht so an Sohnemann. Hi Roxy.”

Roxy Cameron: “Schön euch beide hier zu sehen und ihr habt auch gleich die Nu Chix mitgebracht. Schön. Und du hast es tatsächlich geschafft dich rauszuputzen. Zwar nicht so wie dein Sohn, aber Hut-ab.com.”

Jackson Steele: “Er ist immerhin mein Stammhalter und hat einen weiteren Steel’schen Stammhalter in die Welt gesetzt. Da darf er auch mal etwas mehr auffallen als ich. Habe ich schonmal erwähnt, wie stolz ich auf meinen Sohn bin?”

Roxy Cameron: “Hm, wenn ich mich erinnere, hattest du ihn früher immer als modernes Kunstwerk bezeichnet und das nicht gerade in der netten Art und Weise.”

Jackson Steele: “Das hatte ich doch garnicht so gemeint.”

Lucy Brackles: “Doch hattest du.”

Jackson Steele: “Jetzt fallt mir doch nicht alle in den Rücken. Roxy, du hast bestimmt auch Fragen?”

Roxy Cameron: “Natürlich. Wie man gerade sah, bist du froh wieder in den USA zu sein und heute findet die Hall of Pain statt. Deine Meinung?”

Jackson Steele: “Es gibt nun einmal keinen schöneren Platz auf der Welt als die USA. Sorry an alle anderen Länder. Ihr habt sicher tolle Plätze, aber die USA ist einzigartig. Und zur Hall of Pain: Das wurde auch mal Zeit. Vier tolle Wrestler werden aufgenommen und dazu bekommen die Awards ENDLICH mal ihre eigene Show.”

Lucy Brackles: “Das sehe ich übrigens genauso. Bisher wurden die Awards ja immer einfach so übergeben und sie wurden nie in das Licht gerückt, wo sie glänzen sollten. Dieser Abend hier, ist genau das Richtige.”

Jackson Steele: “UND WIR SIND VERDAMMT NOCHMAL BACK IN THE USA!”

YEEEEEEEEEAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH!”

USA! USA! USA! USA! USA! USA! USA! USA! USA! USA!”

Jackson Steele: “Und jetzt freue ich mich meinen Enkel wieder zu sehen. Ken ist doch hier, oder?”

Barbie Martelle: “Ja, bereits in der Arena bei seiner Uroma.”

Jackson Steele: “Sehr gut … MOMENT. WAS MACHT MEINE MUTTER HIER? FUCK!”

Ohne weiteren Kommentar läuft Jackson schnellen Schrittes in die Arena.

Daniel Steele: “Du weißt doch garnicht wo…”

Barbie Martelle: “Lass ihn Dannyboy. Der regt sich bei der Suche wieder ab.”

Daniel Steele: “Hm…”

Lucy Brackles: “Wir alle sollten dann auch mal hineingehen. Wir blockieren den Teppich viel zu lange.”

Roxy Cameron: “Nette Menschen hat man hier gerne, aber ja, ich glaube dort kommen schon die nächsten Gäste, also bis später ihr Süßen.”

Der Rest der Familie Steele und Lucy gehen weiter zur Arena, schreiben noch ein paar Autogramme und so weiter, aber die Kameras sind bereits wieder auf die Straßen gerichtet.

Als der schwarze Dodge Ram vorfährt an der Bloodshed Arena vorfährt weiß jeder Bescheid wer sich heute nicht den Luxus einer Limousine gönnen wollte. Levy ist der erste der aussteigt. Er trägt einen schnieken schwarzen Anzug, ohne Krawatte oder sonstiges und ein weißes Hemd. Seine Haare hat er zusammen gebunden und frisch rasiert hat sich der gute auch. Der Extreme Fighter drückt dem Jüngling die Schlüssel in die Hand der das Auto parken soll. Levy öffnet die Beifahrertür und die Tür hinten. Einen raunen geht durchs vorhandene Publikum am roten Teppich als man die Mädels in Ihrer Abendgarderobe sieht. Anna trägt ein bodenlangen rotes Kleid mit freien Rücken und ordentlich Ausschnitt. Serafe genau das Gegenteil ein Saphir blaues kurzes Kleid was komplett hoch geschlossen ist. Die beiden sehen einfach hervorragend aus und sind auf jeden Fall einen Hingucker wert. Anna hat zu dem Ihren Heavymetalweight Titel an Ihrer Handtasche befestigt. Die Mädels haken sich bei Levy ein und die drei schreiten zum roten Teppich. Roxy Cameron holt sich durch Augenkontakt und ein bestätigendes nicken von Levy die Bestätigung für ein Interview.

Roxy Cameron:“Einen wunderschönen guten Abend! Kompliment an euch ihr seht echt sehr schick aus!“

Anna und Serafe bedanken sich mit einem hinreißenden lächeln und der Extreme Fighter bleibt wie immer kühund abgeklärt.

Roxy Cameron:“Marcel, was bedeutet es dir heute den wichtigsten Award der Season zu überreichen?“

Levy:“Als ich kontaktiert wurde ob ich es übernehmen würde war ich schon überrascht das muss ich zugeben! Natürlich ist es eine Ehre diesen wichtigen Award verleihen zu dürfen und Gott sei Dank sind auch keine Hampelmänner im Finale was ich persönlich vermutet hätte. Mittlerweile kann man sich ja nicht mehr sicher sein von was für Klappspaten die Leute mittlerweile Fans sind.“

Roxy Cameron:“Wer wäre das denn gewesen deiner Meinung nach?“

Levy:“El Demonjo Rojo zum Beispiel oder Rebell Called Hate. Da der eine jedoch ne Flachzange ist der jeder richtigen Herausforderung aus dem Weg geht und nur Titel hinterher jagt und der andere Gott sei Dank zu spät zurück in die GWS kam hat sich das ja erledigt. Da fällt mir auch gerade ein das ich dieser Richtung auch noch was zu erledigen habe!“

Roxy Cameron:“Die letzte Frage möchte ich gerne an Anna stellen. Du wurdest ja wiederholt angefragt vom Playcandy ob du dich noch einmal so wie Gott dich schuf ablichten lassen würdest mit deinem Heavymetalweight Titel. Wie sieht da die Tendenz mittlerweile aus?“

Levy zuckt nur mit den Schultern und blickt sich um ob schon jemand nach Ihnen angekommen ist.

Anna:“Ich weiß es ehrlich gesagt nicht!“

Roxy Cameron:“Das ist doch eigentlich ganz einfach wie ich finde. Solange man seinen Körper noch zeigen kann sollte man es auch machen!“

Anna:“Ach da spielen ja noch andere Faktoren mit liebe Roxy!“

Roxy Cameron:“Welche denn genau wenn man fragen darf?“

Anna:“Das passt jetzt nicht wirklich auf den roten Teppich!“

Roxy Cameron: “Na komm Anna, du weißt doch, mir kannst du alles sagen und gerade jetzt kannst du doch Sachen enthüllen und dem roten Teppich noch mehr Feeling verleihen! Du weißt, dass das nachhaken mein eigener Interview-Submission-Move ist, oder?“

Anna:“Na gut, okay, okay, ich gebe auf! Du hast gewonnen. Also...“

Plötzlich und ohne Vorwarnung springt GWS Referee Don Hererra im Referee Smoking (Ein schwarz-weiß gestreifter Smoking) ins Bild.

Don Hererra: „Titelwechsel. Roxy Cameron ist neuer GWS Heavymetalweight Champion durch Aufgabe an Anna.“

Roxy Cameron: „Wie?“

Anna: „Was?“

Auch Levy und Serafe verstehen die Welt nicht mehr, als Hererra den Titelgürtel von Annas Handtasche abnimmt und ihn Roxy überreicht.

Roxy Cameron: „Ich wollte doch gar nicht ...“

Anna kann aber wieder lachen und tut dies auch herzhaft.

Anna: „Glückwunsch Roxy. Ich würde ihn mir ja zurückholen, aber in dem Kleid bin ich froh, wenn ich mich bewegen kann.“

Roxy Cameron: „Ich kann ihn dir auch gleich zurückgeben.“

Die Ex-Championesse winkt grinsend ab.

Anna: „Lass gut sein. Nach der Hall of Pain werde ich aber einen Versuch unternehmen und mir den Titel zurückholen. Sonst müsstest du morgen ja gegen Munky und Kirsty antreten.“

Roxy Cameron: „Oh je. Mach mir keine Angst.“

Anna: „Genieß die Zeit.“

Küsschen links, küsschen rechts, dann gehen Ultra Violence weiter über den blutroten Teppich und posieren noch für Fans und Fotografen.

 

<|-BACKSTAGE-|>

Backstage schläft der kleine Kenneth Steele seinen verdienten Schlaf, bewacht von einer im Rhytmus schnarchenden Mutter Steele, oder in diesem Falle bei ihm Urgroßmutter Steele. Wie man die Frau sich vorstellen darf? Denken sie an Mutter Flodders. Es klopft leise an der Tür, das Geräusch vom schnarchen wird unterbrochen und Urgroßmutter Steele steht Gewehr bei Fuß und salutiert. Hinein kommt Barbie, die sogleich das Reisebett ansteuert.

Barbie Martelle: “Na wo ist denn mein kleiner Kennypennyflemmy?”

Dicht hinter ihr kommen Daniel und Lucy herein.

Daniel Steele: “Sie musste ihm ja unbedingt einen Spitznamen geben.”

Lucy Brackles: “Süßes Kind. Ganz die Eltern.”

Mother Steele: “Jaja, wollen wir nur hoffen, dass er nicht so braun wird wie die Mutter.”

Barbie Martelle: “Großmütterchen. Das ist Solariumbräune. Die würde dir auch mal gut tun.”

Mother Steele: “Papperlapapp. Ich tauche mein Gesicht jeden Morgen in eine Tonne voller Eiswasser. Das hält jung. Oh und wer ist diese junge, reizende Lady?”

Lucy Brackles: “Lucille Arvello, oder hier auch mehr unter dem namen Lucy Brackles bekannt.”

Daniel Steele: “Paps hat sie mitgebracht.”

Mother Steele: “Oh, sein Date? Hübsch, hübsch.”

Lucy Brackles: “Oh nein, ich bin bereits verheiratet. Jackson war nur so lieb und hat mich vom Hotel mitgenommen, damit wir zusammen über den blutroten Teppich laufen können.”

Mother Steele: “Pff, Flittchen. Man bleibt bei seinem Ehemann. Aber mein kleiner Jacky kommt ja immer an solche Tussis. Weißt du Daniel, deine Mutter war genauso eine. Hatte neben deinem Vater noch fünf andere und war verheiratet.”

Daniel Steele: “Sprich nicht so….”

Mother Steele: “Doch, deine Mutter war ein Flittchen und dieses Flittchen muss sofort raus!”

Lucy Brackles: “Nichs für ungut ihr zwei. Ich bin ja noch etwas im Land, dann besuchen wir uns, ja?”

Daniel Steele: “Entschuldige Lu’, aber Oma ist ohne Alkohol nicht zu ertragen.”

Lucy Brackles: “An wem sie das wohl weitervererbt hat?”

 

<|-BLUTROTER TEPPICH-|>

Die Fans am blutroten Teppich bekommen große Augen, als ein großer Elefant über die Straßen stampft, begleitet von indischen Tänzerinnen und einem Song aus einem Bollywood Movie


Oben auf dem Elefant sitzt Shir Khan Munky, während sein Cousin Calat in einer edlen Rikscha hinter dem Elefant hergezogen wird. Dem Elefant selbst wollte man wohl nicht die vielen Kilos von Calat auf seinem Rücken zumuten.

Der Elefant kommt zum halten und Shir Khan schwingt sich an einem Seil nach unten. Calat hat sich mehr oder weniger aus dem Sitz seiner Rikscha heraus gebrochen und steht neben seinem Cousin. Zusammen tanzen beide mit lauten “Hu-Ha” Rufen ein paar Schritte nach vorne, dann posieren auch sie für die Kameras.

Roxy Cameron: “Einen echten Elefanten? WAHNSINN! Da habt ihr beide euch aber was ausgedacht.”

Shir Khan Munky: “Roxy Mausi, das hier sind auch die Oscars des Wrestlings. Da muss man gut gekleidet sein und auch was in seinen Auftritt investieren. Ladies & Gentlemen, einen Applaus für Chubby Anna, die Elefantendame!”

Der Inder deutet mit einer Hand auf die Elefantendame, die nun den Rüssel hebt um zu töörööörn und dann steigt sie sogar kurz mit den Vorderbeinen hoch. Applaus von überall.

Roxy Cameron: “Warum Chubby Anna?”

Shir Khan Munky: “Ist doch klar, sie hat genau so einen fetten Arsch wie Sexy Anna. Und ich stehe auf dicke Ärsche. Ich hoffe ja morgen auf dieses Leiter Match da. Dann werde ich Anna und auch Kirsty nackt im Ring sehen und dann werde ich eine Ladung auf sie…”

Roxy unterbricht ihn schnell, bevor er seine Ausführungen beenden kann. 

Roxy Cameron: “Den Rest können wir uns denken. Du und Calat, ihr seid ja heute auch nominiert. Wie hoch sind eure Chancen auf den Sieg?”

Nervös zuppelt Calat an Shir Khans Weste.

Shir Khan Munky: “Wir werden natürlich gewinnen. Wer außer wir beide, hat sich denn wirklich am besten entwickelt? Niemand anderes.”

Roxy Cameron: “Ich denke mal, Stacy und der Hatter haben sich auch nicht schlecht gemacht, oder?”

Das zuppeln wird stärker.

Shir Khan Munky: “Nicht wirklich. Schau, Stacey … BOAH WAS IST?”

Shir Khan dreht sich zu seinem Cousin um. Calat deutet mit seiner Nase in Richtung der Heavymetalweight Championship von Roxy. Jetzt fällt es auch Shir Khan auf.

Shir Khan Munky: “Was macht die Heavymetalweight Championship bei dir?”

Roxy Cameron: “Oh, habe ich gerade von Anna gewonnen. Du wirst es nicht glauben, aber der Titel kann auch durch eine simple Fragestellung gewonnen werden. Wahnsinn das ganze.”

Shir Khan Munky: “Roxy, du Eisblume der GWS. Die Nacht bricht an und du erstrahlst mit deinem ersten Titel in der GWS noch heller als sonst. Eisblumen blühen in der Nacht, also lass mich dir gratulieren.”

Er breitet die Arme aus und umarmt sie. 

Roxy Cameron: “Vielen Daaaaaaaaaaaaa-HILFE!”

Small Package.

Roxy Cameron: “SHIR KHAN DU ARSCH! LASS MICH LOS!”

Shir Khan Munky: “LOS CALAT; HOL EINEN REFEREE!”

Das kann ja was geben, wenn der fette Calat jetzt loslaufen muss. Aber glücklicherweise springt Don Hererra herbei.

Don Hererra: “Bleiben sie ruhig, ich bin schon hier. 1……..2…...3! TITELWECHSEL!”

Der Inder springt auf, reisst Roxy den Gürtel weg, schwingt die Hüften und dann rennt er auch schon weiter zur Bloodshed Arena. Calat trottet ihm einfach hinterher. Rennen ist nicht so sein Ding. Roxy bekommt von Don Hererra Hilfe beim Aufstehen und zieht sich erstmal den Rock wieder runter, der beim Small Package nach oben rutschte.

Roxy Cameron: “UNMÖGLICH! Aber gut … bin ich das Ding wieder los. Weiter geht es. Das waren die Punjabi Porn Pals und Shir Khan kam auf einen fucking Elefanten angeritten. Wer auch immer das alles noch toppen kann. Ah, ich sehe bzw. ich höre bereits die nächsten Personen ankomen.“

Was sie genau hört, sind Trommeln. Und als der Elefant verschwunden ist, nähern sich die Trommler den Eingang zur Bloodshed Arena. Sie alle sehen aus, als würden sie gerade aus einer Massenschlacht des Wikinger Zeitalters ausgebrochen sein.

Und hinter der „Armee“ aus Trommlern, fährt im Schritttempo ein Bricklin SV-1 vor. Was für ein Gefährt? Na, ein Sportwagen mit Flügeltüren eines ehemaligen, kurzlebigen, kanadischen Automobilherstellers. Hinter dem Steuer sitzt Alexander Christianson, auf dem Beifahrersitz Viktor Ragnarök und weil es nur ein Zweisitzer ist, hat sich Stacey Buehler den besten Platz ausgesucht. Sie sitzt auf der Motorhaube, mit den Händen hinten abstützend, den Kopf in den Nacken liegend, was automatisch für eine „Brust raus“ Pose sorgt, dazu das rechte Bein gerade ausgestreckt und das linke angewinkelt. Auch wenn der Salvation Titel um ihre Hüften sicher das goldene Highlight wäre, so ist es doch ihr Bikinioberteil in Kettenhemdoptik, wo dem Hardcore GWS Fan (und davon haben wir viele) natürlich direkt auffällt, dass sie nichts drunter trägt und man klar die Nippel sehen kann. Da wirkt die braune Leggins in Lederoptik mit den schwarzen Overkneestiefeln aus Leder schon fast züchtig. Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass sie noch ein „Jäckchen“ aus schwarzem Fell (wahrscheinlich von einem Schwarzbär) trät, welches die Arme bedeckt und den Rücken nur auf gleicher Höhe der Ärmel, damit diese nicht herunterrutschen. Ihre Haare sind zu einem einzelnen Zopf gebunden, dessen Ursprung an ihrem Pony beginnt und von dort an nach hinten verläuft und in einem arschlangen Zopf endet. Zusätzlich trägt sie einen Reif aus schwarzem Metall und glitzernden Steinchen über der Stirn. Ihr linkes Auge ist mit einem roten War-Facepaint überzogen.

Der Brickling kommt zum stehen und Stacey steht langsam auf, reckt auf der Motorhaube stehend ihren Salvation Titel nach oben. Vielleicht kommen heute ja noch ein paar Awards dazu, die sie und ihre Kumpels in die Luft stemmen können? Die Flügeltüren des Wagens öffnen sich und als erstes sieht man den Fahrer Alexander Christianson aussteigen. Er trägt einen schwarzen Smoking mit schwarzer Fliege und weißem Hemd. Die schwarzen Schuhe sind auf Hochglanz poliert. Er reicht Stacey eine Hand, damit sie auf ihren Absätzen auch sicher zu Boden gleiten kann. Die kleinste Salvation Championesse der GWS wartet aber noch bis Viktor Ragnarök (dunkelrotes Hemd, schwarze Krawatte, schwarze Anzughose und schwarze Schuhe) um die Motorhaube des Wagens herum gelaufen ist und nimmt auch seine Hand. Beide sorgen nun dafür, dass Stacey sicher auf dem blutroten Teppich ankommt, dann gibt es erstmal ein wenig Posing für die Kameras. Ein Foto von Staceys Rückseite wird jedenfalls nach dem Abend eines der meistgeklicksten sein.

Roxy steht bereits mit dem Mikrofon bereit und als das Posing und das Blitzlichtgewitter vorbei sind, greift sie sich die Drei.

Roxy Cameron: „Wow, was für ein Aufzug. Ihr habt wirklich all eure Eigenarten hier verbunden. Der Wikingerbezug von Viktor, das Sex Appeal von Stacey und ich gehe davon aus, dass war ein kanadischer Sportwagen?“

Alexander Christianson: „So siehts aus Roxy. Das ist ein Brickling SV-1 wenn du es genau wissen willst. Wenn du hier aber schon das Sex Appeal von Stacey erwähnst, dann zähle doch auch unsere Eigenschaften auf. Es ist die Stärke und Entschlossenheit der Wikinger, die Geschwindigkeit und Unvorhersehbarkeit der Kanadier und das Pflichtbewusstsein und konventionelle Denken der Menschen aus North Dakota!“

Viktor Ragnarök: „Der Norden verbindet nun die besten Eigenschaften von uns allen. Ja wir waren vielleicht letztes Jahr etwas neben der Sour und haben so manche Schlacht verloren, aber der Norden wird umso stärker und besser zurückkommen als jemals zuvor. Denn eine verlorene Schlacht bedeutet noch lange nichts das Endes des Krieges.“

Stacey Buehler: „Ich bin immer noch die amtierende GWS Salvation Championesse und dies seit immerhin 115 Tagen. Damit habe ich bereits Champions wie Tracey Trillion, Mr. Murder, Hope Tankston oder auch Eric Callen hinter mich gelassen und als nächstes überhole ich Kaito Tokugawa und Melina.“

Roxy Cameron: „Die Chancen stehen jedenfalls sehr gut, wenn ihr euer Match morgen gewinnt. Heute habt ihr in vier Kategorien die Chance auf einen goldenen Zorro. Ihr könnt als Stable gewinnen, Viktor und Alex können noch als Tag Team der Season ausgezeichnet werden und du Stacey bist noch beim Most Improves und Sexiest Bitch Award dabei. Wie viele Awards werdet ihr abräumen?“

Viktor Ragnarök: „Alle! Mit weniger wird nicht der Norden nicht zufrieden geben. Wir werden die Zorro Verleihungen dominieren und euch allen beweisen, das der Norden wieder zurück ist!“

Alexander Christianson: „Es sind Awards, die zu großen Teilen nach sportlichen Aspekten verliehen werden und da gab es keine Kategorie, wo wir nicht die Besten waren. Ja, Viktor und ich haben einige Matches als Team verloren und da sicher Federn gelassen, aber sage mir, welches andere Team in der GWS, hatte so einen Match Output wie wir und nicht vergessen: Wir sind sogar mehrfach in Deutschland angetreten um die Ehre der GWS zu verteidigen. Man kann 2 von 3 Matches gewinnen oder auch 60 von 90, aber bei beiden ist die Siegesquote 66%.“

Stacey Buehler: „Und ein Award wird durch Sex Appeal gewonnen und wie sagtest du so schön? Da habe ich eine Menge von.“

Roxy Cameron: „Nicht nur das, dein Outfit sieht mega aus. Mit so etwas hätte ich nie gerechnet. Ich hätte tatsächlich bei dir eher mit etwas „Schulmädchen-Flair“ gerechnet, aber das hier … WOW! Sagt mal Jungs, fällt es da nicht schwer, Stacey nicht dauernd auf die Brüste zu gucken?“

Alexander Christianson: „Es kann nie verkehrt sein, auf etwas schönes zu achten.“

Viktor Ragnarök: „Und wer viel zu zeigen hat, der sollte das auch tun.“

Stacey Buehler: „Meine Rückseite ist aber auch nicht zu verachten.“

Stacey grinst, streckt Roxy den Hintern entgegen und gibt sich selbst einen Klaps auf den Arsch, so dass ihr Bubble Butt noch etwas nachwackelt.

Roxy Cameron: „Sexy Hexy *pfeif*. In solchen Momenten bin ich froh, dass ich nicht Jackson Steele bin. Ich muss hier schließlich noch weitere Stars interviewen. Ihr müsst jetzt auch weiter. Danke für das Interview und viel Glück euch dreien.“

Alexander Christianson: „Nichts zu danken.“

Viktor Ragnarök: „Wohin jetzt?“

Stacey Buehler: „Rein in die Arena und dann einen guten Platz finden, den Ricky und Shir Khan noch nicht vollgewichst haben.“

Northern Superior entfernen sich und Roxy blickt den dreien noch mal von hinten hinterher.

Roxy Cameron: „Immer noch wow. Wer hätte auch gedacht, dass Alex & Viktor im Anzug so gut aussehen? Und Stacey erst. Yowie Wowie.“

 

<|-BACKSTAGE|->

Baby Kenneth schläft immer noch. Wie schön. Und Mother Steele grummelt in ihren Damenbart. Daniel und Barbie gehen nochmal ihre Texte durch.

Daniel Steele: “Herzlich Willkommen zu der Hall of Pain 2018!”

Barbie Martelle:” NEUNZEHN!”

Daniel Steele: “‘Tschuldige, aber diese 2018 auf dem Battlefield XI Plakat verwirrt mich. Warm steht dort das falsche Jahr?”

Barbie Martelle: “Wird bestimmt noch ausgebessert, aber sowas darf dir nicht passieren, mein Dannyboy.”

Die Tür wird aufgerissen, der amtierende Heavymetalweight Champion kommt hereingestürmt und knallt hinter sich die Tür zu. BOOM. Baby wach. Baby schreit.

Shir Khan Munky: “Kann ich mich hier verstecken, ja? Oh, warum schreit das Baby denn?”

Daniel Steele: “NA TOLL SHIR KHAN.”

Mother Steele: “Wie Shir Khan? Für das Dschungelbuch ist Ken zu jung.”

Shir Khan Munky: “Wie?”

Mother Steele: “Na der Tiger.”

Shir Khan Munky: “Ich bin ein Tiger im Bett, holde Jungfrau.”

Mother Steele: “Da schmeichelt mir aber jemand. Warten sie kurz, ich tu kurz mein Gebiss noch reinigen.”

Angewidert blickt Shir Khan drein, während sich Mother Steele von ihm abwendet und Daniel einen Wink mit dem Zaunpfahl gibt, indem sie mit ihrem Daumen durch sich hindurch auf den Titelgürtel zeigt.

Daniel Steele: “Bitte? Ich kann doch nicht…”

Barbie hält ihm schnell den Mund zu und nimmt Klein-Kenenth aus dem Bett heraus auf ihren Arm. Das Baby drückt sein Gesicht an die Schulter ihrer Mutter.

Barbie Martelle: “Shir Khan, du hast meinen Sohn aufgeweckt durch dein Verhalten. Entschuldige dich wenigstens bei Kenenth.”

Shir Khan Munky: “Das war keine Absicht. Es tut mir leid. Ich werde dem kleinen Kenneth als Zeichen meiner Anerkennung ein Autogramm auf den Strampler geben, okay?”

Barbie Martelle: “Na wenn es denn sein muss…”

Shir Khan Munky: “Habt ihr einen **DONG** … Stift ….”

Bewusstlos sackt Munky zusammen, nachdem er von Mother Steele von hinten eins übergebraten bekommen hat. Daniel geht zu Munky runter und versucht ihn wachzurütteln.

Daniel Steele: “Hallo? Shir Khan?”

Mother Steele: “Och Jüngchen, muss man dir das alles noch erklären? Jetzt leg dich auf ihn drauf und eins, zwei, drei bist du ein Champion.”

Daniel Steele: “Aber warum sollte ich …”

Barbie Martelle: “Ich fände es richtig sexy, wenn mein Ehemann ein GWS Champion ist.”

Daniel Steele: “Und wer soll zählen?”

Mother Steele: “Das Streifenhörnchen hier, was ich vor der Tür gefunden habe.”

Gefunden hat sie Maria Ciara Smith im Minikleid. Natürlich schwar-weiß gestreift. Das scheint bei allen Refs heute in Mode zu sein. Daniel tut dann wie ihm befohlen wurde und pinnt Shir Khan, während Maria den Count auf einer Tischplatte zählt, damit sie nicht nach unten muss.

Maria Ciara Smith: 1….2…..3. Neuer Champion.”

Daniel Steele: “ICH BIN CHAMPION! JAAAAAAAAAAAA!”

Freude im Hause Steele. Daniel reisst den Titelgürtel nach oben und umarmt dann seine leicht hüpfende Ehefrau und seinen Sohn, der noch bei ihr auf dem Arm ist. Klein Kenneth schaut mit noch feuchten Augen auf das Titelgold.

Daniel Steele: “Schau mal Kenneth, Papa ist Champion.”

Er tippt mit dem Zeigefinger auf die Metallplatte. Sein Sohn umgreift sofort seinen Finger.

Barbie Martelle: “Oh, er fordert dich heraus.”

Daniel Steele: “Oha. Na, dann nehme ich die Herausforderung an. Möge der Bessere gewinnen, mein Sohn.”

Barbie Martelle: “Aber vorher möchte ich noch, dass du mir ein Championbaby machst.”

Daniel Steele: “Bitte was?”

Spontaner Nasenblutenanfall beim Emo. Barbie übergibt ihren Sohn an seine Urgroßmutter und drückt dann Daniel aus dem Raum heraus.

Barbie Martelle: “Wir sind gleich wieder da.”

Mother Steele: “Jaja, macht ihr nur. WEHE DA KOMMT KEIN WEITERER URENKEL BEI RUM!”

Daniel kann gerade noch den Titelgürtel auf den Tisch legen, ehe er mit Barbie aus ihrer Kabine verschwindet. Nicht auszudenken, wenn man ihn mit dem Titelgürtel sieht. Maria Ciara Smith hat derweil mit dem zählen begonnen und ist nun bei der 20 angekommen. Sie nimmt den Titelgürtel und legt ihn zwischen Kenneth und seiner Uroma.

Mother Steele: “Also hören sie mal. Das ist nicht nett. Ich habe ein Kind auf dem Arm.”

Maria Ciara Smith: “Dieses Baby wurde gerade neuer GWS Heavymetalweight Champion.”

Mother Steele: “WATT?”

Maria Ciara Smith: “Daniel hat seine Herausforderung angenommen, daher galten die normalen GWS Regeln und weil diese Kabine als Ringersatz galt, habe ich ihn gerade ausgezählt und nun hat sein Sohn gewonnen.”

Mother Steele: “Da verstehe nochmal jemand die Welt…”

Erneut wird die Tür aufgerissen und wieder alles viel zu laut. Der amtierende Hevymetalweight Champion beginnt mit dem schreien,  als sein Opa den Raum betritt.

Jackson Steele: “MUTTER, ich … oh, ist das mein kleiner Kenny? Na, wer wird denn gleich schreien? Soll Opipapapipipa dir ein Schlafliedchen singen?

Wer schon immer Jackson Steele mit quietsch hoher Stimme hören wollte, bekommt hier eine 1a Vorführung. Der kleine Kenneth beruhigt sich auch gleich und beginnt zu lachen. Vor allem als Jackson einfach mal so den Heavymetalweight Titel beseitie räumt und seinen Enkel am Kinn kitzelt.

Jackson Steele: “Guti-gute-guti-guter-Kenny. Ja du bist ein guter Junge. Irgendwann wirst du mal ein Champion!”

Wenn er wüsste…

Jackson Steele: “Und jetzt zu dir Mutter. Leg Kenny bitte hin, wir müssen reden.”

Mother Steele legt ihren Urenkel ins Bett, deckt ihn mit dem Heavymetalweight Titel untenrum zu und verschränkt dann vor ihrem Sohn die Arme.

Mother Steele: “Da bin ich ja mal gespannt.”

Jackson Steele: “Mutter, was machst du hier?”

Mother Steele: “Ich passe meinen Urenkel auf. Wenigstens denkt dein Sohn und seine Toasterehefrau noch an mich. Du hast mich die letzten Jahre ja nie besucht. UND ANGERUFEN HAST DU AUCH NIE!”

Jackson Steele: “Nun ähm, ich hatte halt sehr viele wichtige Dinge zu tun.”

Mother Steele: “Wichtige Dinge? Und deine arme, alte Mutter…”

Steele atmet schwer durch.

Jackson Steele: “Sieh das doch mal so. Durch meine Arbeit wird unsere Familie berühmt und dein Enkel hat auch seine Frau kennengelernt und sie haben Klein Kenneth gezeugt und …”

Mother Steele: “Ach du hast ja noch nicht mal an meinem Geburtstag heute gedacht!”

Die Augen werden bei ihm größer. Oh Shit. 

Jackson Steele: “Aber NATÜRLICH habe ich dran gedacht. Ich habe sogar ein Geschenk…”

Mother Steele: “Ach …”

Jackson Steele: “Jjjjjaaaa und zwaaaaar, werde ich nur für dich, heute besonders gut aussehen.”

Mother Steele: “Aaaach, was soll ich denn damit anfangen? So dankst du es deiner armen, alten Mutter…”

Jackson Steele: “Ja, aber du warst doch immer auf gutes Aussehen bedacht und du hattest es nie verkraftet, dass du damals nicht zu den Miss US Trailerpark Wahlen zugelassen wurdest in deiner Jugend.”

Mother Steele: “Blümchen oder Schokolade, ja DA würde ich mich mal drüber freuen!”

Jackson Steele: “Aber Muttilein, DIE GANZE WELT schaut zu.”

Mother Steele: “Oder ein Likörchen. Weißt du, niemand bietet mir hier was zu trinken an! Also los, hol deiner Mutter was zu trinken! HOPP HOPP!”

Jackson Steele: “Mutter, ich lebe mein eigenes Leben und muss dir nichts recht machen. Außerdem, wie sieht denn das aus, wenn ich dir Alkohol gebe? Dann würde ja jemand denken, in unserer Familie würde ein Säufer leben!"

Mother Steele: “Pff, so behandelst du deine arme, alte Mutter. Nicht mal saufen darf die.”

Jackson Steele: “Gut Mutter, komm mit. Und DU passt meinen Enkel auf!”

Gemeint ist Maria Ciara Smith, die immer noch im Raum ist und eigentlich gerade dabei ist Shir Khan Munky auf die Beine zu helfen.

Jackson Steele: “Was macht der denn hier? Bringt den weg!”

Steele geht mit seiner Mutter nun zum Getränkestand und als sie durch die Tür gehen, kommt ihnen auch schon Calat Munky entgegen, der wiederum seinen Cousin nun aus dem Raum zieht.

 

<|-BLUTROTER TEPPICH-|>

Roxy Cameron: “Das waren Jamy und Amy. Sexy as hell.”

Aus einem der Fahrzeuge steigt ein Mann mit dem man hier wohl nicht gerechnet hat. In einem genauso Blutroten Anzug wie der Teppich vor dem Ort des Geschehens kommt der ehemalige World Carnage Champion El Demonio Rojo ausgestiegen. Einige Fotos werden geschossen aber keine Spur von dem Glanz oder dem Glamour den er sonst so ausstrahlt. Ein ziemlich ruhiger und ernster Demon kommt den Teppich herunter zu Barbie.

Roxy Cameron: „Hier haben wir den Demon. Demon was erwartest du heute Abend? Viele hätten ja nicht damit gerechnet, dass du heute auftauchen würdest, nach allem was zwischen dir und dem Office passiert ist.“

Erstmal keine Antwort nur ein ernster Blick in Richtung der von Roxy.

Roxy Cameron: „Was war der Grund, dass du heute doch erschienen bist. Hast du ein weiteres Vorhaben gegen Jimmy Burnshaw? Oder willst du Aaric konfrontieren? Was können wir vom kontroversesten Mann des letzten Jahres erwarten?“

Red Demon: „Ich bin heute hier nicht um Probleme zu machen oder alte Wunden aufzumachen. Sondern aus Respekt. Ob ich den Stil oder die Vergangenheit der GWS mag oder nicht, es gibt heute Abend Leute die hart für das gearbeitet haben was sie heute bekommen. Ich bin hier als pro Wrestler, als Kollege und Mitarbeiter. Nicht als El Demonio Rojo dem Mann der die GWS aufmischt. Reicht das?“

Dann geht er weiter und betritt den Saal.

Roxy Cameron: “Das nenne ich mal abgefrühstückt. Ladies & Gentlemen, das war das Red Demon und … was höre ich da? Da kommt gleich der Nächste.”

Ein Chevrolet kommt vorgerollt und aus diesem dröhnt der Bass des Trap Beats, der von innen laut gehört wird. Die Flügeltüren öffnen sich und Rauch steigt auf. Die Fans feiern das Ganze jetzt schon und als dann MC Addy durch den Rauch hindurch springt, können sich einige nicht mehr halten. Hinter ihm taucht dann auch noch JC auf. Die beiden sehen sehr seltsam aus. MC Addy in einem schicken schwarz-goldenen Anzug, schwarzem Beanie, heller, breiter Sonnenbrille, Goldketten und -ringen und einem BF4E Shirt, dazu weiße Schuhe. JC trägt eine gold-schwarz gestreifte Hose, schwarze Schuhe, eine schwarze Lederjacke mit goldenen Teilchen, eine tiefschwarze Sonnenbrille und dazu ein gold-schwarzes Kopfband, wo die Bänder noch weit über seinen Rücken fallen. Beide posen was das Zeug hält, dann greift Addy in den Rauch hinein und holt zwei Mikrofone heraus. Eines wird JC rübergeworfen, dann beginnen beide mit ihrem Auftritt. Addy checkt direkt ein paar heiße Fans in den ersten Reihen ab.

MC Addy: “Woah, Alter, Digga, guck dir mal die Chicks an, Diggie.”

JC: “Woah Digga, ich glaub, ich bin im Himmel, Bruder!”

MC Addy: “Digga, richtig schön gold-braun und saftig, wohaha.”

JC: “Fast so heiß wie unsere Groupies.”

MC Addy: “Sollen wir die rausholen, Diggie?”

JC: “Klar doch, Alter. LADIES & GENTLEMEN, EUCH TRITT GLEICH EIN PFERD UND DER FUCHS IST LISTIG! HIER SIND VIER UND FOX…”

Überraschende Gesichter bei allen. Kommen da aus dem Auto jetzt noch Vier und Fox heraus? Das kann doch nicht sein. 

MC Addy: “... IN SEXY!”

Und da springen zwei dunkelhäutige, kleinwüchsige Midgetfrauen aus dem Chevrolet heraus. Gekleidet in schwarzes Lack und Leder twerken sie zum Beat. Was direkt auffällt, sind die Masken. Eine trägt eine schwarze Fuchsmaske, die andere eine schwarze Pferdemaske. 

MC Addy: “MAKE SOME NOIZE FOR MHAI “LITTLE” PAWNY AND FOXXXY ST. QUIET!”

Die genannten Tänzerinnen nehmen die Masken ab. Die beiden sehen durchaus gut aus und irgendwie auch so ziemlich … identisch? Zwillinge? Wer weiß, vielleicht gibt es noch die Antwort, aber jetzt fängt der Rap an.

MC Addy: “GWS 2019, wer trägt hier die Kicks? Wen interessiert das? Jeder hier verdient viel weniger als ich. Hinter mir tanzt Foxy, vorne steht Roxy, welche die BF4E mit ihren Fragen lockt, sie sieht gut aus und hatte gerade sehr viel Pech, denn der Red Demon war kurz angebunden und war dann auch schon wech. Aufs Interview hatte er wohl dieses Mal kein Bock, hat keine Lust auf das Gehate oder vielleicht steckt einfach nur ein Stock vor lauter Frust in seinem Gehänge. Lustige Sache Demon, du zwingst einem regelrecht zum grinsen, aber morgen ist dein Ende, danach wirst du für immer von hier verschwinden.”

Und jetzt kommt die wunderbar gesungene Hook.

JC: “Du bist so schön maskiert, ein rotes Gesicht, doch sie hypen dich nicht - Life is a bitch. Du bist so schön maskiert, hoffst du bleibst weiterhin da, obwohl keiner dich mag, gibst du einfach nicht nach, oh Aaric bitte tritt ihn in den Arsch!”

MC Addy: “Ich bin MC Addy, härter als Metallgitterstäbe, da wo ich herkomm kriegen Kindervergewaltiger Schläge. Meine Crew sind kriminelle Gangster, ich häng ab mit Knastausbrechern. Yo Needles Hall of Pain, hier besteht das ganze Roster aus Brechern. MC Addy, ich bin ‘ne Nummer auf der Straße, so wie 30er Zonen, YO!”

JC: “JC, der Ghetto-G der das Weed am Block checkt, bis es jeder hat wie Android und Whatsapp. Needles, oben die Skyline, unten Blaulicht. ich verteil das Rauschgift - ihr seid high wie ein Raubfisch. JC, ich bin ne Nummer im Block so wie Seitenangaben!”

MC Addy: “Best Friends Forever, gegen uns sieht Bronzetain aus wie Hanna Montana und gegen den Red Demon ist Hanna Montana ein Schwergewichtskämpfer! Yo wir sind die Best Friends Forever - wir werden siegen, YOU NEVER! PEACE AND OUT!”

Rücken an Rücken und die Arme vor der Brust verschränkt beenden die beiden Midgets ihren Auftritt und ihre sexy Midgettänzerinnen hören mit dem tanzen auf. Für die Fotografen wird, wie heute schon öfters gesehen, posiert, damit sie auch ins Fotoalbum kommen.

Roxy Cameron: “Fetziger Auftritt von euch Jungs und wie ich sehe, habt ihr auch zwei Bräute mitgebracht?”

MC Addy: “Richtig Rox, das sind die bezaubernden Zwillingsschwestern Mhai “Little” Pawny und FoxXy St. Quiet.”

Roxy Cameron: “Hübsch, Hübsch. Nett euch kennenzulernen.”

JC: “Sie würden gerne was sagen, aber Foxxy hat ein Problem.”

Roxy Cameron: “Welches?”

JC: “Naja, sie brauchen Markenzeichen und während Mhai bereits wie ein Pferd wiehern kann, hat Foxxy das Problem, das sie nich weiß, wie ein Fox Geräusche macht.”

WHAT DOES THE FOX SAY?”

MC Addy: “Richtig, aber reden wir doch weiter.”

Roxy Cameron: “Gut. Euch zwei hat man schon seit dem Live Spring Break nicht mehr gesehen. Heute sollt ihr einen Preis überreichen. Enttäuscht, dass ihr nicht selber nominiert seid?”

JC: “Wir hätten es sicher verdient, aber dafür greifen wir nächstes Jahr umso mehr an.”

MC Addy: “Und wir beide haben hier unsere neuen Bitches gefunden. Jetzt sind wir beide auch nicht mehr Single!”

Roxy Cameron: “Moment mal, warst du nicht mit Barbara Kachinsky zusammen?”

JC: “Das war mal. Die Nutte hatte sich seit dem Battlefield X nicht mehr gemeldet und wer den Schwanz von JC nicht zu schätzen weiß, der hat ihn auch nicht verdient. Mit Mhai bin ich glücklicher. Die beherrscht die Reiterposition richtig gut.”

Roxy Cameron: “Soso. Dann hoffe ich, dass ihr VIER den Abend heute genießen werdet, aber zum Abschluss hätte ich noch eine Frage zu Foxxy.”

MC Addy: “Nur zu, stell sie.”

Roxy Cameron: “Wie war das noch gleich? But if she meets, a friendly horse, will she communicate by mo-o-o-o-o-o-o-o-rse?”

Die BF4E und ihre Begleiterinnen rollen synchron mit den Augen und gehen dann weiter. Roxy kichert. Den Witz fand sie gut.



<|-BLOODSHED ARENA-|>

Northern Superior gehen am Catering direkt vorbei zu einer Bedienung mit Tablett. Auf den Tabletts stehen Champagnergläser und mit einem freundlichen Lächeln will die Bedienung den Dreien auch gleich ein Glas überreichen. Aber Viktor winkt nur ab.

Viktor Ragnarök: „Für mich nur Met!“

Stacey Buehler: „Ich nehme aber gerne ein Glas.“

Alexander Christianson: „Ich dann auch.“

Bedienung: „Hier bitte, für sie. Und Met gibt es dort hinten.“

Sie zeigt in eine Richtung, wo mehrere Stände stehen, wo es die unterschiedlichsten Sorten Getränke gibt. Sake, Raki, Met und vieles anderes.

Viktor Ragnarök: „Wir sehen uns gleich am Tisch.“

Alexander Christianson: „Bis gleich.“

Während Viktor sich entfernt, stoßen Alex und Stacey kurz an, genehmigen sich ein Schlückchen und gehen dann weiter zu ihrem Tisch.

<|-BLUTROTER TEPPICH-|>

Ein schwarzer Toyota Prius Plus fährt vor dem blutroten Teppich und vier Personen steigen aus, bevor der Wagen dann weiter fährt, offenbar stellt der Fahrer ihn irgendwo ab.

Der erste Aussteigende ist FoxMcCloud. Und die anderen drei Gestalten offenbaren sich auch, denn der Fuchs hält ihnen galant die Tür auf, es sind dann Hope Tankston, Cheetara und Uma Sanders und bald stehen alle vier vor dem roten Teppich.

Cheetara hat sich ordentlich herausgeputzt, sie trägt ein schwarzes, langes Sommerkleid, das ihre schlanke Statur betont und fast bis zum Boden reicht. Die Haare trägt sie offen und zeigt, wie voluminös sie sind, sogar ein wenig Glitzer findet man in ihren Haaren.

Uma scheint sich in den feinen Kleidungsstücken, die sie trägt, wirklich nicht wohl zu fühlen, immerhin ist sie ein Straßenkind gewesen und es daher absolut nicht gewohnt, dass man Abendgarderobe anzieht. Sie trägt eine Art Strickjacke in beige und darunter einen Rock in ähnlicher Farbe, die Ränder sind mit cremweißen Applikationen abgesetzt und bieten so einen eleganten Look, allerdings mit einfachen Mittel und klaren Linien.

Hope trägt ein Kleid, dessen Schnitt eine Menge Schultern, Arme und Bauch zeigt. Das Top ist eher knapp gehalten und hat bis auf zwei etwas breitere Träger und ein wenig Stoff am Bauch sonst nur noch die Funktion des Abdeckens der ansehnlichen Oberweite. Der Stoff am Bauch verbindet Oberteil und Rock, welcher allerdings lang ist und bis zum Boden reicht. Goldfarbene Applikationen in Form von Querstreifen und abgesetzten Rändern zieren das Kleid und somit passt auch sie sich in die Farben Gold-Beige und schwarz ein. Sie ist allerdings noch auf Krücken unterwegs und trägt noch eine Schiene.

Zu guter letzt trägt der Fuchs eine schwarze Stoffhose, ein cremeweißes kurzärmliges Hemd, eine schwarze Seidenweste und daran einen goldfarbenen AoW-Anstecker. Wenn man genau hinsieht, sieht man diesen Anstecker bei allen Vieren, so dass sie nicht nur farblich, sondern auch mit dieser Verzierung die AoW repräsentieren.

So machen sich dann alle vier unter Blitzlichtern auf den Weg über den Teppich nach drinnen, auch wenn sie dann direkt von Roxy abgefangen werden, die dem Fuchs ein Mikrofon unter die Nase hält.

Roxy Cameron: „Hallo Fox. Freut mich, dass du da bist. Eine Frage, was hältst du davon, dass es ein Fuchskopf ist, den man hier überreicht bekommt?“

Fox muss lachen, als er darauf angesprochen fühlt. Er lächelt dann Roxy direkt entgegen, als er antwortet.

FoxMcCloud: „Ich fühle mich geehrt, dass sie einen Fuchskopf nehmen. Es zeigt aber auch ein wenig, dass wir endlich ein wenig Erfolg mit unserem Motto haben. Denn wir… und eben ich… sind die Leute, die das hier alles mit aufgebaut haben. Und dass die Führung dies als solches anerkennt, finde ich wirklich gut! Freut mich wirklich!“

Und da nickt der Fuchs zu seinen Worten, bevor dann Roxy herumschwenkt und dann das Mikrofon Hope unter die Nase hält, die das wesentlich weniger mag.

Roxy Cameron: „Hope, schön, dich heute Abend hier zu sehen. Die Frage ist, wann ist dein Comeback? Wann können wir dich wieder im Ring sehen?“

Hope denkt kaum über die Antwort nach und antwortet nur kurz, aber gibt wenigstens die Informationen, die sie kennt.

Hope Tankston: „Keine Ahnung, wann es genau ist. Aber lange ist es wohl nicht mehr. Aber ich kann im Moment nichts versprechen.“

Roxy schaut ein wenig enttäuscht, aber dann nickt sie, wenn Hope jetzt nicht mehr sagen will, dann tut sie das auch nicht.

Roxy Cameron: „Dann wünsche ich euch auf jeden fall eine schöne Veranstaltung und viel Spaß!“

Und da nickt Fox ihr noch einmal zu und dann machen sie sich unter noch weiterem Blitzlichtgewitter auf in Richtung Eingang, wobei man sieht, dass Fox, als er vom Teppich herunter auf den Boden der Arena tappt, rote Pfotenspuren hinterlässt. Das wird nervig werden, die rote Farbe von den Pfoten zu waschen. Welcher Witzbold sich das mit der Farbe wohl überlegt hat…

Roxy Cameron: “Und das waren FoxMcCloud, Cheetara, Uma Sanders und Hope Tankston mit Beinschiene oder um es anders zu sagen: Die Avengers of Wrestling! Noch einmal einen Applaus. Tolle Outfits und tolle Menschen.”

Die AoW wird mit Applaus verabschiedet und dann hört man ein Pferd wiehern. Ist Mhai “Little” Pawny zurück auf dem blutroten Teppich, damit sie ihre Wiehernskills zeigen kann? Nein, es ist ein echtes Pferd, welches hier nun zu sehen ist und auf dem Rücken des Pferdes liegt nicht nur das Glück, sondern sitzt auch Weayaya Little Wolf, die gekonnt die Zügel in der Hand hält ihr Pferd direkt vor dem blutroten Teppich zum halten bringt. Sie steigt vom Sattel runter, überreicht die Zügel und löst dann die die zusammengeknotete Wildlederjacke von der Hüfte, die nur dafür da wahr, damit man nicht gleich ihren Hintern sieht, wenn sie vom Sattel runterrutscht, denn das Kleid was sie trägt, sieht nicht umwerfend aus, sondern ist auch sehr knapp und wäre sicher hochgerutscht. Ein dunkelbrauner Traum aus Samt mit sandfarbenen Elementen, dazu Fransen an Armen und Beinen. An den Oberarmen trägt sie braune Lederbänder, ebenso an den Handgelenken. Die Füße stecken in den von ihre gewohnten Stiefeln mit langen Fransen, allerdings glänzen diese heute. Die Haare hat sie hochgesteckt, eine weiße Blume wurde ins Haar eingesteckt. Und zum ersten Mal sieht man sie auch mit Lippenstift und schwarzem Lidschatten. 

Da kann man sich nicht satt sehen und dann kommt auch direkt Taki Komi auf einem Hoverboard angeskatet. Mit einer 180° Drehung kommt sie zum stehen, steigt runter und drückt Weayaya. Auch Taki hat sich natürlich rausgeputzt. Sie trägt eine enge, lila glänzende Hose, eine lila glänzende Jacke mit schwarzen Strassteinenstreifen und drunter erkennt man ein schwarzes Netzshirt unter dem ein schwarzer BH sichtbar ist. Die Füße stecken in schwarzen Glitzersportschuhen. Die Haare sind zu einem einzelnen Zopf hinten streng zusammengebunden und auch sie hat sich geschminkt. 

War das schon alles? Nein, denn bei der Triforce fehlt noch jemand drittes und jetzt wird es ganz besonders, denn La Vibora fehlt schließlich noch und die wird auf einer Sänfte von zwei maskierten Luchadores getragen. Den Leuten klappen die Kinnladen herunter, denn damit hätte jetzt niemand gerechnet. Die Kamera macht hier auch eine gute Arbeit und beginnt unten bei ihr. Flasche Schlangenlederschuhe, die in eine gemusterte, schwarze Strumpfhose übergehen. Als nächstes sieht man einen knielangen, schwarzen Schlangenlederrock, der von einer dünnen, goldenen Kordel gehalten wird. Ihre Bauchmuskeln kommen in dem schwarzen Longsleeve-Netzshirt gut zur Geltung, die Brust wird von eine, schwarz-goldenen Leder BH bedeckt, doch was noch interessanter ist, sind die goldblonden Haare die man links und rechts erkennen kann und als die Kamera zum Gesicht fährt, sieht man auch den Grund für die runtergeklappten Kinnladen, denn sie trägt keine Maske.

Jedenfalls nicht ihre gewohnte, was aber nicht heißt, dass sie nicht maskiert bzw. teilmaskiert ist. Vibora hat sich ein Facepaint im Schlangendesign im Gesicht aufgetragen. Die Augenpartie ist von einer schwarzen Augenmaske ala Robin aus Batman bedeckt und die Mundpartie ist hinter einem schwarzen Mundschutz, mit aufgemaltem Kussmund versteckt. In den arschlangen, goldblondenen Haaren, steckt wie bei Yaya eine Blume im Haar. Bei ihr nur im mexikanischen rot und grün. Sie steigt von der Sänfte herunter, umarmt ihre Stable Kumpaninen und zu dritt geht man auf den blutroten Teppich und auch sie posieren sogleich für Fotoalbum.

Roxy Cameron: “Hallo ihr drei Hübschen. Da habt ihr euch aber mal was einfallen lassen. Wow.”

Weayaya Little Wolf: “Hallo Roxy, schön dich zu sehen. Stark, dass es dir bisher gefallen hat.”

Roxy Cameron: “Und wie. Auch eure Outfits. Der Hammer. Jede mit ihrem eigenen Stil und das Vibora hier zwar maskiert, aber ohne ihre eigentliche Maske auftritt. Ich bin wahnsinnig überrascht. Und was für schöne Haare du doch hast. Die solltest du öfters zeigen.”

La Vibora: “Gracias! Das wird aber einmalig sein. Für den heutigen Abend habe ich auf den Rat von Yaya und Taki gehört, aber beim nächsten Mal ziehe ich meine Maske wieder auf. Aber: Das Design habe ich etwas abgeändert. Ihr dürft gespannt sein.”

Taki Komi: “Wer so lange Haare hat, der sollte die auch zeigen. Ich frage mich ja immer noch, wie die überhaupt unter die Maske gepasst hatten.”

Weayaya: “Na teilweise hatte sie ja Zöpfe aus der Maske rausschauen.”

Roxy Cameron: “Ihr beide habt euch aber auch tolle Frisuren einfallen lassen. Also, wenn ihr drei nicht heute zur Ballkönigin gewählt werdet, dann fresse ich einen Besen. Aber zu etwas anderem. Ihr alle habt es heute ja nicht auf die Nominierungsliste geschafft, aber morgen habt ihr euren großen Abend, wenn ihr erstmals als Triforce auf The Kingdom treffen werdet. Wie sehr freut ihr euch auf dieses Match?”

Weayaya: “Wir freuen uns sehr. Seit wir uns vor zwei Monaten zusammengetan hatten, hat sich stets etwas zwischen uns entwickelt, ein starker Zusammenhalt. Davon war auch überhaupt nicht auszugehen, denn wir waren alle unterschiedlich, aber die letzten Wochen waren magisch.”

Taki Komi: “Und diese Magie wird The Kingdom morgen zu spüren bekommen, egal welche Matchart gewählt wird. Das wird ein richtiges Expecto Patronum in ihre Gesichter.”

Roxy Cameron: “Habt jedenfalls viel Spaß heute Abend.”

Weayaya: “Ja danke, werden wir hoffentlich haben.”

Und auch wenn Roxy das Interview hier beendet, ist die Triforce noch nicht mit ihrem Programm fertig, denn in der Innenseite ihrer Jacke hatte Taki eine Plastiktüte versteckt, die sie nun aufreisst und Vibora und Weayaya reingreifen lässt. Viele kleine Triforce-Schlüsselanhänger werden nun in die Fans geworfen. Gratis Merchandise kommt immer gut an.

 

<|-BACKSTAGE-|>

Maria Ciara Smith: “Mensch, wann kommen die denn wieder?”

Gelangweilt sitzt GWS Referee Maria Ciara Smith neben dem Kinderbett von GWS Heavymetalweight Champion Kenneth Steele. Einschlafen will der junge Spross jedenfalls nicht. Der Titelgürtel neben ihm leuchtet so toll danke der Lichtreflexion von oben und Maria will es nicht riskieren, dass durch den Titelgürtel dem Kleinen was passiert. Entweder kommen gleich seine Eltern wieder oder noch viel wichtiger, seine Aufpasserin für heute, seine Uroma. Dann hoffentlich noch nüchtern genug. 

Der Kleine ist aber auch süß. Maria lächelt ihn an und der kleine Kenneth grinst zurück und greift an seine Füßchen. So unschuldig der Kleine. Er weiß ja garnicht, was es gerade bedeutet ein Champion in der GWS zu sein. Nicht auszudenken, wenn er diesen Titel auch noch verteidigen müsste….

Maria Ciara Smith: “Oh SHIT!”

Der Heavymetalweight Champion wird morgen im Match bei FANMANIA erwartet und gerade ist ein kleines Baby Champion. Burnshaw würde das sicher nicht durchziehen, aber … sie muss was tun. Sie steht von ihrem Stuhl auf, öffnet die Tür und blickt sich um. Die Rettung naht in Form einer rappenden Person.

MC Addy: “Oh Maria, If I just had 50 bucks I could call you my ooooown!”

Maria Ciara Smith: “Add! Gut das ich euch sehe. Ihr müsst mir helfen und ein Baby retten!”

MC Addy: “OH MARIA, I don’t care that everyone is calling you Ho! … Eh, was? Baby retten? Wie, was, wo?”

JC: “Warum sollte hier ein Baby in Gefahr sein?”

Maria Ciara Smith: “Kommt einfach mal hier rein.”

Die Ringrichter zieht die BF4E in die Umkleide, deren Tänzerinnen tänzeln einfach hinterher. Natürlich fällt es JC und Add sofort auf, dass der Heavymetalweight Titel im Kinderbett liegt.

MC Addy: “HA! Der Heavymetalweight Titel. Wo ist der Champion?”

JC: “Und warum liegt da ein Baby?”

MC Addy: “Weil es ein Kinderbett ist du Nase!”

Maria Ciara Smith: “Das dort IST der Champion und das ist das Problem. Er müsste, nimmt ihm niemand den Titel ab, morgen gegen Shir Khan Munky und Kirsty Cuthbert antreten.”

JC: “Kein Problem, nehmen wir dem Kind einfach den Titel ab.”

JC zieht einen Hocker herbei, steigt drauf und greift über die Gitterstäbe an den Titel. Kaum hält er ihn hoch, streckt auch Kenenth seine Arme aus und als der Kleine merkt, dass er den Titel nicht mehr erreicht, bibbern seine Lippen, seine Augen verziehen sich und er beginnt zu plärren.

Maria Ciara Smith: “So geht das nicht und bitte bringt den Kleinen dabei nicht zum weinen.”

JC: “Jaja, du kriegst ihn ja schon wieder.”

JC legt den Titel zurück, sofort hört Kenneth auf zu weinen.

JC: “Ein harter Gegner. Was machen wir jetzt Addy?”

MC Addy: “Ich machn Deal. Ich rap dir was vor kleiner Mann, und dann kriege ich den Titel im Gegenzug.”

JC: “Geht sowas?”

Maria Ciara Smith: “Laut Regeln ja.”

Addy zieht JC nun vom Hocker runter und steigt selber drauf, wenn durch die Gitterstäbe möchte er nicht hindurch rappen.

MC Addy: “Gut, man nennt mich MC Addy, ich bin zwar nicht dein Daddy, aber ich bin so erfolgreich, ich fahre in meinem eigenen Caddy-lac und den nimmt mir auch keiner weg, denn ich erzähle keinen Dreck, bin der größte hier im Biz, und das ist das, was ihr alle wisst, vielleicht bums ich noch deine Mommy und mache dir ne Sis, also wie gefällt dir dieser Song, wenn du willst rappe ich für dich noch all night long, aber erst bringen wir diesen Tausch zu Ende, dann gibt es von Maria den Ding-Ding-Dong. Na?”

Addy greift vorsichtig nach dem Titel. JC, Foxxy und Mhai ziehen sich an jeweils einer Seite vom Bett hoch und blicken hinein. Wird der Tausch klappen? Nein, wird er nicht, sofort verzieht sich Kenneth sein Gesicht wieder.

MC Addy: “Shit. Das wird nicht leicht. Oh nein, wir brauchen Ideen!”

Und wären sie überlegen, geht es für uns zurück in die Bloodshed Arena.

 

<|-BLOODSHED ARENA-|>

Am Tisch von Northern Superior sitzen Stacey und Alexander und warten weiterhin auf den God of War & Thunder. Das Champagnerglas ist halb leer und beide blicken sich suchend um.

Stacey Buehler: „Wie lange kann es dauern, ein Glas Met zu kriegen?“

Alexander Christianson: „Ich denke mal, er will eher einen Krug Met haben und die haben keine Krüge!“

Stacey Buehler: „Ich schau mal wo er ist.“

Stacey steigt auf ihren Stuhl, von dort auf den Tisch und blickt in die Richtung, wo die Bedienung zuvor den Metstand gezeigt hatte. Von den oberen Zuschauerrängen kommt ein Gepfeife herunter.

Fan: „STACEY! GEILE MÖPSE!“

Stacey rollt innerlich mit den Augen, zwinkert dem Fan aber zu. Wieder einen kleinen, notgeilen Sack glücklich gemacht. Und dann sieht sie Viktor und bekommt große Augen.

Stacey Buehler: „Ach du...“

Alexander Christianson: „Was hast du … ach du ...“

Viktor Ragnarök hat ein ganzes Fass geschultert. Um seine Hüfte hat er sich ein Seil geknotet, wo drei Krüge befestigt sind. Als er am Tisch ankommt, stellt er das Fass hin, öffnet das Seil und stellt die Krüge auf den Tisch neben den Champagnergläsern und Staceys Salvation Titel. Dann hilft er Stacey noch herunter und lässt sich durchatmend auf seinen Stuhl sinken.

Viktor Ragnarök: „Danke Stacey, dass du dich auf den Tisch gestellt hattest. Ich habe den Tisch nicht gleich gefunden.“

Alexander Christianson: „Hast du jetzt 10 Minuten den Tisch gesucht und warum hast du gleich ein Fass mitgebracht?“

Stacey Buehler: „Genau, lass die anderen Trottel vom Catering doch für dich laufen?“

Viktor Ragnarök: „So finde ich es aber praktischer. Schließlich gibt es heute was zu feiern und da dürfen wir uns mal direkt am Tisch gehen lassen.“

Viktor löst den Fassverschluss und klappt den Deckel auf. Dieses Fass wurde extra dafür hergestellt, damit man von oben aus dem Fass mit einem Krug direkt den Met schöpfen kann, was der Schwede dann auch gleich macht. Er stellt jedem einen Krug Met hin und schiebt die Gläser weiter nach hinten.

Viktor Ragnarök: „SKOL!“

Alexander Christianson: „Auf einen erfolgreichen Abend!“

Stacey Buehler: „SKULL!“

Die Krüge werden aneinander gestoßen, dann setzen alle an. Während die Männer etwas länger trinken, setzt Stacey kurz ab.

Stacey Buehler: „Schade das ihr verheiratet seid. Besoffen werde ich immer so leicht rattig.“

Und schon prusten Alex und Viktor den Met zurück in den Krug und verschlucken sich, während Stacey grinsend weiter trinkt.

 

<|-BLUTROTER TEPPICH-|>

Als das dumpfe Knattern des großen JaMZ-Motor vor dem Junkyard-Platz dröhnt, brauchen die Anwesenden nicht nach dem Gelände-LKW mit acht großen Rädern umzuschauen, um zu wissen dass eine bestimmte Russin gerade ihre Aufwartung macht.

Das KAMAZ-Fahrzeug knirscht und pfeift, als es direkt vor dem roten Teppich abbremst und die Umgebung sofort mit Dieselgestank füllt.

Zunächst steigen sechs Uniformierte aus den Werkstattaufbauten und stellen sich eiligst zu dritt auf jede Seite seitlich am Teppich, wobei sie jeweils die andere Seite mit starrem Blick ansehen. Sie tragen allerdings keine Waffen.

Schließlich steigt die siebte Person mit mehr Anmut und etwas langsamer aus und zieht sofort die Aufmerksamkeit aller auf sich. Major Kira Sarnova trägt eine olivgrüne Uniform mit roten Rändern. Der goldfarbene Gürtel unterstreicht ihre große Figur und auf der rechte Brusthälfte prangen mehrere Reihen Ordensbänder, wenn auch deutlich bescheidener als die von Generälen, die man sonst auf Paraden sieht. Die schwarze Krawatte auf weißem Hemd innerhalb der Uniform und die große Schirmmütze geben die Offizierin ein hochoffizielles Aussehen, das sofort von jedem Respekt und Ehrfurcht abnötigt. Die verspiegelte Ray-Ban-Brille und das stete unzufriedenes Gesicht geben ihr allerdings die typische Aura einer kommenden Despotin. In Gegensatz zu einigen Möchtegern-Diktatoren ist ihr Uniform inklusive Orden allerdings echt.

Die Soldaten salutieren zackig, während Kira ohne zu zögern den roten Teppich durchläuft. Sie ignoriert sonst komplett die Anwesenden und scheint nur ein Ziel vor den Augen zu haben…

Sie läuft über den roten Teppich in die Halle und da dort sieht sie bereits bald FoxMcCloud, der bereits an einem Tisch sitzt, wo auch Cheetara und Uma sitzen und ebenfalls Hope Tankston.

Ohne hinzublicken, setzt sich die uniformierte Kira direkt neben dem Fuchs. Sie sagt kein einziges Wort, auch nicht einmal Nicken zur Begrüßung ist zu erkennen. Sarnova tut so, als existiere FoxMcCloud neben ihr überhaupt nicht.

Fox wirkt ein wenig genervt, als sich Kira neben ihn setzt. Mittlerweile taucht diese Frau ständig überall auf und nervt ihn mit ihrem Geseier. Sie interessiert ihn kaum, der einzige, der ihn interessiert, ist Hissan, also Projekt Vier, denn den will er frei sehen. Sie… tut ihm leid, immerhin ist sie ebenfalls eigentlich nur eine sehr indoktrinierte Person, aber sie… wird wohl nicht zur Vernunft kommen.

Zunächst blickt Kira starr geradeheraus, bis sie auf einmal die Offiziersmütze abnimmt und diese auf den Tisch vor sich bedächtig ablegt. Jetzt wird der kleine Pferdeschwanz von Kiras weißblonden Haaren sichtbar, die sie aufgrund ihrer Erscheinung zusammengebunden hat. Mit schnellen und knappen Handgriffen löst sie den Pferdeschwanz auf, wodurch wieder die Haare vor ihrem Gesicht herunterfallen.

Die verspiegelte Brille behält sie allerdings auf. Sie spricht nur so leise, dass niemand außer Fox sie hören kann.

Kira: „Wie ich erfahren habe, ist das Gespräch mit Vier für dich ziemlich fruchtlos verlaufen. Kaum verwunderlich, wo doch in allermeisten Fällen deine Worte genauso leer sind wie deine Zukunft. A propos Zukunft...“

Sie zaubert einen kleinen, braunen Briefumschlag aus der Brusttasche und legt ihn auf den Tisch, bedeckt von ihrer Hand.

Kira: „Ich bin zur Einsicht gekommen, dass ich dich bedauerlicherweise nicht töten werde. Dazu bin ich… emotional nicht in der Lage.“

Jetzt dreht Kiras Kopf langsam zu Fox hinüber, nach wie vor im ausdruckslosem Status. Fox sieht sich selbst in der Brille spiegeln. Ihre Worte lassen ihn relativ kalt. Todesdrohungen ihrerseits nimmt er schon seit längerem nicht ernst. Es und seine Freunde haben bewiesen, dass selbst eine paramilitärische russische Organisation ihn nicht dauerhaft festsetzen können.

Kira: „Dennoch wird zwischen uns kein Frieden geben. Wir sind natürliche Feinde und ich werde bis an das Ende der Zeit und Welt dich verfolgen, bekämpfen und verletzen. Ich werde dich Stück für Stück auseinandernehmen. Ich werde dich blind, taub und gefühllos machen. Deine Augen werden rausgerissen, deine Ohren abgeschnitten, deine Schnauze zertrümmern, deine Zähne abbrechen und deine Pfoten abgetrennt. Und ich werde dafür sorgen dass du trotzdem leben wirst. Das Erste jedoch, was ich dir nehmen werde, ist deine Männlichkeit.“

Daraufhin schiebt die Russen den Umschlag knapp, aber bestimmt hinüber. Sie deutet auf den Umschlag mit einem Kopfnicken.

Fox schaut sie an, seine Augen schwanken zwischen Unglauben, Zorn, Genervtheit und… Belustigung.

FoxMcCloud: „Nicht dein Ernst, oder? Ich meine, es mag zur GWS passen, dass du hier in Gewaltphantasien schwelgst, aber wenn du mich zerrupfen willst, willst du ausgerechnet mit meinen Hoden anfangen oder was? Ernsthaft… so langsam wirst du albern.“

Und dann nimmt er dennoch den Umschlag. Eine Briefbombe vermutet er nicht darin, auch kein Anthrax oder so einen Blödsinn. Also sind es Kenntnisse. Und Kenntnisse sind niemals falsch. Also liest er die Seiten, die er aus dem Umschlag genommen hat, während Cheetara und Uma bereit wären, Kira aus der Halle zu prügeln, sollte diese etwas planen.

Kira: „Das ist ein detaillierter Forschungsbericht über die Potenz der männlichen Mischwesen. Im Zusammenhang mit der regelmäßigen medizinischen Untersuchung von Projekt Vier wurde interessante Schlüsse gezogen.“

Was sie damit meint, ist dem Fuchs eindeutig klar. Im Forschungsbericht steht nämlich, dass Viers Spermien eine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit beim genetischen Material vorweisen. Als Referenz zum Vergleich haben die Wissenschaftler die aufbewahrten Samen von FoxMcCloud erneut untersucht und mit Überraschung festgestellt, dass Fox‘ Samen – zumindest einige – kompatibel mit menschlicher DNA und demzufolge fortpflanzungsfähig für Menschen sind. Das ist durchaus plausibel, da Fox McCloud ja selber menschliches DNA hat – warum also auch nicht beim Sperma? Die im Bericht genannte Wahrscheinlichkeit ist allerdings so gering, weshalb keine von Fox‘ Sexualpartnerinnen schwanger geworden ist. Dagegen stellt sich aber die Frage, warum sie erst jetzt diesen Umstand entdecken…

Fox liest den Bericht durch und schüttelt nur den Kopf. Auf der einen Seite wundert er sich, dass die Wissenschaftler offenbar genug Zeit hatten, so etwas zu untersuchen, immerhin war das weder ihre Aufgabe, noch haben sie viel davon, auf der anderen Seite… das bedeutet, dass er Kinder haben könnte.

Langsam dämmert ihm das. Und es dämmert ihm auch, was die Wissenschaftler in seiner letzten Gefangenschaft mit ihm angestellt haben, als sie ihn immer wieder mit Gas umgehauen haben, um an ihm rumzustochern.

FoxMcCloud: „Und das habt ihr jetzt… erst… herausgefunden?“

Fragt er, denn es könnte ja auch eine Manipulation von den Leuten sein, was auch immer sie mit der Nachricht bewirken wollen, er bezweifelt, dass sie ihm das sagen, weil sie hoffen, dass er sich freut. Er kommt sich gerade aber auch wie in einem schlechten Porno vor.

Kira: „Zum damaligen Zeitpunkt verfügten wir über noch keine fortschrittliche Mikroskope, Computersoftwares und hochfeine Instrumente, weshalb dieser Umstand schlichtweg übersehen wurde. Heute aber haben die Wissenschaftler die nun verfügbare fortschrittliche Technologien angewendet.“

Fox legt den Kopf schief und schaut misstrauisch drein´. Die Nachricht, dass er vielleicht noch Kinder haben könnte… ist überwältigend. Allerdings ist auf der anderen Seite die Frage, wieso sie das ihm jetzt sagt. Ihm fällt eigentlich nur eine sehr vertrackte Manipulationsmöglichkeit ein, diese ist aber extrem absurd.

FoxMcCloud: „Bist du etwa schwanger von Hissan oder was? Oder wieso erzählst du mir das jetzt?“

Kira: „Nein, Projekt Vier ist nicht kompatibel. Das liegt daran, dass er in Gegensatz zu dir vom Embryo auf herangezüchtet wurde. Es gibt bei ihm kein „reines“ menschliches Erbgut.“

Die Offizierin blickt wieder starr nach vorne und schweigt für einen Augenblick, bevor sie fortfährt. Gut, das klingt für den Fuchs wie der totale Blödsinn, so funktioniert Genetik nicht. So hat sie nie funktioniert und so wird sie auch nicht funktionieren, zumindest ins einem Kopf nicht.

Kira: „Ich war der Meinung, dass du den Grund erfahren solltest, warum ich dir den verdammten Penis und Hoden abreißen werde. Die Welt darf keine abscheulichen Kinder von dir bekommen. Ich werde nicht zulassen, dass du jemals Vater sein kannst.“

Und ich werde dir niemals verraten, dass ich von Anfang an gelogen habe, denkt Kira. Denn der Forschungsbericht ist manipuliert, die Fortpflanzungsfähigkeit bei Menschen ist natürlich Schwachsinn. Fox kann nach wie vor keine Kinder bekommen. Aber das muss der dumme Feind nicht wissen. Kira will psychologisch ihn verunsichern, ihn durcheinander bringen, ihn zu viele Gedanken machen lassen, ihn seelisch ablenken. Ihn aus dem Konzept bringen. Das könnte durchaus entscheidend sein für das kommende Battlefield.

Fox schaut auf den Brief, dann Kira an und dann wieder auf den Brief. Dann steckt er ihn in die Tache und schnauft leise.

FoxMcCloud: „Weißt du, du kannst es gern versuchen. Aber ich habe dich im letzten Match besiegt und für mich ist das Thema gegessen. Danke für deine Warnung, ich werde darauf achten, dass ich in Zukunft besser verhüte, nun, da ich das weiß...“

Auch wenn er es nicht glaubt. Es wirkt wie absolut weit hergeholter Blödsinn. Was sich Kira dabei wohl denkt? Es ist schlimm genug, dass er heute auf der Bühne eventuell moderieren muss, sollte sie gewonnen haben. Dann darf er eine Laudatio auf Kira halten.

FoxMcCloud: „Aber ansonsten hatte ich vor allem vor, heute Abend den Abend zu genießen. Also geh bitte zu deinem Platz und lass uns in Ruhe.“

Kira nickt bedächtig. Egal ob Fox an ihrer Geschichte glaubt oder nicht, es hat funktioniert. FoxMcCloud wird zwangsläufig mit diesen Gedanken beschäftigen müssen und das wird hoffentlich ablenkend sein.

Kira: „Zumindest diesen Abend gönne ich dir. Denn es wird dein letzter Abend sein, den du noch genießen kannst.“

Und damit setzt sie ihre Schirmmütze wieder auf und verlässt den Stuhl, ohne je zurückzublicken…

 

<|-BLUTROTER TEPPICH-|>

Wer dachte, ein Indianerin auf einem Pferd sei schon das größte Ereignis heute gewesen, der wird nun eines besseren belehrt. Scheiß auf Pferde, scheiß auf Elefante. Hier kommt gleich eine ganze Kutsche mit sechs Pferden die davor geschnallt sind. Man muss kein Raketenphysiker sein um zu wissen, dass hier The Kingdom seine Ankunft feiert. Als Kutscher sitzt hier Matt Fletcher, bzw. neuerdings ja SIR Matt Fletcher, vorne, neben ihm Kirsty Cuthbert, diesmal ohne Dudelsack. Die Kutsche kommt zum stehen, Cuthbert und Fletcher steigen runter und der Ritter der Queen öffnet die Tür der Kutsche. Hinaus kommt zunächst nur Gee Sus, welcher eine schwarze Hose, ein schwarzes Shirt, weiße Schuhe und eine weiße Jacke trägt. Dazu ein goldenes Kreuz, welches auf dem schwarzen Shirt gut sichtbar ist. Was auch auffällt, ist das er sich frisiert hat. Ja, keine fettigen, langen Haare mehr oder ein zotteliger Bart. Gepflegt ohne Ende. Die Fans buhen, nur Kirsty kriegt hier leichte Pops als sie um die Kutsche herum läuft. Sie trägt ein kurzes, blaues Glitzerkleid, welches bei genauerer Betrachtung weiterhin das Schottenmuster vorweist, dazu weiße Stiefeletten und ihre Haare sind hochgesteckt. Matt Fletcher, in schwarzer Hose, schwarzen Schuhen, schwarzem Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln, rote Krawatte und grüner Weste, brüllt die Fans an, damit sie Ruhe geben. Gee Sus versucht es etwas dezenter, indem er eine Hand hebt und diese langsam auf und ab senkt. Bringt alles nichts, die Fans buhen lauter.

Der persönliche Gottesvertreter seiner Königin holt eine Schriftrolle unter seiner Jacke hervor, rollt diese aus und schreit die Fans förmlich an, damit man ihn überhaupt versteht.

Gee Sus: “BÜRGER VON NEEDLES ODER WIE IHR EUCH NENNT: FANS DER GWS! ODER WIE WIR EUCH NENNEN: UNTERGEBENE, BAUERN, UNDANKBARE!”

BUUUUUUUUUUUUUH!”

Gee Sus: “ERLÖSUNG WIRD ALL DENEN ZUTEIL, DIE SICH VOR DER EINZIG WAHREN KÖNIGIN DER GENESIS WRESTLING SOCIETY VERNEIGEN. ES IST NUR IHRER UNENDLICHEN GÜTE ZU VERDANKEN, DASS SIE, TROTZ DAS SIE NICHT NOMINIERT WURDE, HIER ANWESEND IST UM DIESER FARCE VON VERANSTALTUNG NOCH ETWAS KÖNIGLICHEN GLANZ ZU VERLEIHEN. UND DAHER IST ES MEINE VON GOTT GEGEBENE PFLICHT, DIE KÖNIGLICHE FAMILIE JETZT ANZUKÜNDIGEN! ZUNÄCHST, IHRE KÖNIGLICHE SCHWESTER, PRINCESS VICIOUS!”

Princess Vicious drängt sich kaugummikauend an Gee Sus vorbei. Königlich sieht bei ihr nichts aus. Seitlich fristiert, grüner Undercut, schwarze Kniestrümpfe, weiße Schnürstiefel, schwarze Armtulpen mit Löchern und ein kurzes Kleid mit Union Jack Style, was sie sicher Geri Halliwell geklaut hat. Fast schon genervt von allem, lehnt sich Vicious dann an die Kutsche und verschränkt die Arme vor der Brust.

Gee Sus: “UND NUN, BOW DOWN TO YOUR QUEEN. ICH DARF VOLLER STOLZ DIE ANKUNFT VON HER ROYAL HIGHNESS QUEEN NIKKI VERKÜNDEN!”

Sir Matt Fletcher und Gee Sus knien sogleich nieder und eine Sekunde später tut dies auch Kirsty Cuthbert. Aus der Kutsche kommt nun Queen Nikki hervor. Needles, 43°C am Abend, die Frisur und die Krone sitzen, 3 Wetter Taft. Wir können uns nur schwerlich vorstellen, dass so ein Outfit früher von einer Königin getragen worden wäre, aber wir sind ja im Jahr 2019, also geht das knappe purpurrot-schwarze Kleid aus Samt in Ordnung, ebenso das Jäckchen, welches eigentlich nur die Arme der Jacke zusammenhält. Eine halb-blickdichte Strumpfhose lässt die schönen Beine der Königin nicht frieren, die schwarzen, kniehohen Lederstiefel mit Killerabsatz und roten Glitzerstreifen tun ihr übriges. Damit die königlichen Hände nicht friere, trägt sie schwarze Handschuhe.

Mit einer Handgeste befehligt sie ihre Leute aufzustehen und ihrer Schwester sich von der Kutsche wegzustoßen und gefälligst Haltung anzunehmen. Für die Fotografen wird noch ein Foto gemacht, dann laufen sie einfach an Roxy vorbei.

Roxy Cameron: “Halt Stop … ein Interview! Queen Nikki!”

Roxy will an die Queen ran, doch Sir Matt Fletcher erweist sich als 1a Leibgarde und stellt sich zwischen sie. Gee Sus gesellt sich dazu.

Gee Sus: “Miss Cameron. Wenn sie Fragen zum Kingdom haben, dann stellen sie diese Fragen bitte mir, aber behelligen sie ihre königliche Hoheit nicht mit ihren … Gossenfragen.”

Roxy Cameron: “Wie bitte? GOSSENFRAGEN?”

Gee Sus: “So stellet eure Fragen oder lasset es bleiben. Wir haben nicht ewig Zeit.”

Roxy Cameron: “Sei es drum. Ich spare mir das ganze “Wie geht es euch” und komme gleich zum wichtigen. Morgen habt ihr euer erstes offizielles Match als The Kingdom und…”

Gee Sus: “Wir werden es natürlich gewinnen. In unserem Königreich ist kein Platz für Indianer, Japaner und Azteken. Wir werden gewinnen und im Turnier um die neue Meisterschaft bereits im Halbfinale stehen.”

Roxy Cameron: “Das steht doch garnicht fest. Das ist doch nur eine der Möglichkeiten bei drei Matcharten.”

Gee Sus: “So mögest du schweigen, Ungläubige! Per Dekret haben wir anordnen lassen, dass JEDE dieser Eigenarten dem Sieger einen Platz im Halbfinale sichern wird.”

Roxy Cameron: “Und warum Halbfinale?”

Gee Sus: “Damit du nicht dumm sterbest, hier die Antwort. Die Genesis Wrestling Society vermöge es nicht, jemanden direkt einen finalen Platz anzubieten und gemäß der Menge an Recken für ein Turnier für 3-Mann Mannschaften, kann es nur auf ein Halbfinale hinauslaufen.”

Roxy Cameron: “Und dann gewinnt ihr und habt eure ersten Titel oder wie stellt ihr euch das vor?”

Gee Sus: “Die zweiten, denn unsere schottische Hofmusikantin Kirsty Cuthbert wird am morgigen Tage den wollüstigen Inder und diese verschrumpelte Hexe Anna bezwingen, damit sie dem Kingdom und damit auch seiner Königin, ihre königliche Hoheit Queen Nikki, diesen Titel als Geschenk darbieten kann.”

Roxy Cameron: “Eine gute Frage hierzu. Kirsty schien ja allgemein beliebt zu sein bei den Fans und es passt irgendwie nicht, dass sie mit euch abhängt, da ihr ja nicht gerade vor Beliebtheit strotz. Wie kommt es Kirsty?”

Gee Sus: “Fragen nur an mich, dummes Weib. Die Hofmusikantin hat noch eine tiefe Schuld aus der Vergangenheit bei ihrer königlichen Hoheit Queen Nikki zu tilgen. Und nein, wir werden nicht ins Detail gehen. Möget ihr alle rätseln und euch eure eckigen Köpfe zerbrechen. Und damit ist das Interview beendet.”

Und da gehen sie weiter.

 

<|-BACKSTAGE-|>

Wieder zurück in Kenneth Steele temporären Kinderzimmer. Von den Eltern und der Großmutter fehlt nach wie vor jede Spur, aber schließlich sind ja noch GWS Referee Maria Ciara Smith, die Best Friends 4-Ever MC Addy und JC und ihre beiden neuen Bitches FoxXy St. Quiet und Mhai “Little” Pawny da. Ums Kinderbett von Kenneth sind inzwischen Stühle und Tische gerückt worden, auf denen Unmengen von Dollarscheinen, ein goldenes Feuerzeug, ein Höschen, ein Paar Autoschlüssel und fast der gesamte Inhalt des Süßigkeitenautomates von um die Ecke liegen.

MC Addy: “Okay, ich lege noch ein paar neue Sneaker drauf, die ich dir kaufen werde, wenn du alt genug bist. HABEN WIR JETZT EINEN DEAL?”

Gebannt blickt alles auf Kenneth. Langsam zieht Addy am Titelgürtel, lässt aber schnell wieder los. Inzwischen haben sie alle die Mimik des jüngsten, lebenden Wrestling Champions dieses Planeten durchschaut. Addy hat jetzt die Schnauze voll. Er hebt Kenneth hoch und hält ihn vor sich. Natürlich sanft. Man will dem Kurzen ja nicht weh tun.

MC Addy: “KLEINER! Was - willst - du?”

Das zeigt er direkt. er patscht an die Brille von MC Addy.

MC Addy: “Oh nein, die ist arschteuer!”

Klein Kenneth schürzt die Unterlippe. Ehe Addy sich versehen kann, bekommt der Kleine auch noch Hilfe von JC, der die Brille von Addys Nase zieht und sie dem Kleinen gibt.

MC Addy: “Was zum…”

JC: “Du hast ihm bereits deine Autoschlüssel gegeben. Da macht die Brille auch keinen Unterschied!”

MC Addy: “Das waren deine Schlüssel.”

JC: “Wie bitte?”

Maria Ciara Smith: “Jungs, nicht streiten. Ich glaube, wir haben einen Durchbruch. Leg den Kleinen bitte wieder hin Add.”

Der kleinste, größte Rapper der GWS Geschichte kommt dem nach und versucht vorsichtig an den Titel zu greifen.

Maria Ciara Smith: “Moment, er muss glücklich sein.”

MC Addy: “Davon war nie die … Gut, du bist der Referee. JC, tu was.”

JC greift in seine Jackentasche und holt einen Zettel heraus. 

JC: “Hier guck mal, da kann man so mit machen.”

JC reisst ein Stück vom Blatt ab und der kleine Kenneth verfällt in ein ansteckendes Babylachen.

Langsam zieht Addy den Titelgürtel weg. Kenneth sieht das, hat aber nichts dagegen. Die Brille und JC der Papier reißt, sind viel spannender. Die Midget Twins atmen tief durch und Maria Ciara Smith nickt.

Maria Ciara Smith: “Titelwechsel durch Tauschhandel und Glücklich machen! Neuer Champion...”

MC Addy: “Na endlich. TWO TIME CHAMPION!”

Maria Ciara Smith: “JC!”

MC Addy: “What?”

Maria Ciara Smith: “Er hat die Brille überreicht und ihn zum lachen gebracht.”

JC: “HER DAMIT!”

JC reisst dem verdutzten Addy den Heavymetalweight Titel aus den Armen und rennt seinen besten Freund über den Haufen. Er reißt die Tür auf, stürmt raus und … bekommt den Punjabi Cumshot ins Gesicht. Der Bicycle Kick von Shir Khan Munky sitzt und bringt JC auf der Stelle zu Boden. Munky wirft sich auf ihn und Smith zählt. 1…….2…….3!

Maria Ciara Smith: “Titelwechsel durch Pinfall, Neuer Champion, Shir Khan Munky!”

Der Inder feiert seinen erneuten Titelgewinn, sieht sich aber einem wütenden MC Addy und seinen Bitches gegenüberstehend. Doch ehe hier was passiert, kommt auch Jackson Steele samt Mutter wieder.

Jackson Steele: “WAS WIRD DAS HIER WENN ES FERTIG IST? SCHIEBT AB! BLEIBT VON MEINEM ENKEL WEG!”

Mother Steele: “Schnaps gefällig?”

Jackson Steele: “Nein Mutter, die wollen nichts trinken. Die wollen gehen!”

Mother Steele: “Och schade. Der Latino hier sieht aber schnuckelig aus.”

Shir Khan Munky: “Ich bin Inder und sie haben mich ausgeknockt.”

Jackson Steele: “Sei du lieber froh, wenn ich dich nicht gleich wieder ausknocke. AB MARSCH!”

Muss man Munky nicht sagen, der nimmt die Beine in die Hand, gefolgt von Addy, den Midget Twins und auch JC, der inzwischen wieder auf den Beinen ist.

 

<|-BLOODSHED ARENA-|>

Amy Lee Johnson steht am Tisch der Triforce und grinst in die Kameras.

Amy Lee Johnson: „Ich habe jetzt die Chance noch Weayaya ein wenig mit Fragen zu löchern.“

Die Native erhebt sich von ihrem Stuhl, zieht das Kleid etwas weiter über die Beine, da es im sitzen natürlich nach oben rutschte und winkt einmal im Kreis in die Fans.

Amy Lee Johnson: „Weayaya, ein umwerfendes Kleid trägst du da und deine Freundinnen sehen auch umwerfend aus. Aber eine Frage zum heutigen Abend. Ihr seid ja nicht nominiert. Ist dies schlimm für euch oder freut ihr euch für die anderen?“

Weayaya: „Wir freuen uns für die anderen natürlich. Die Leute die nominiert sind, haben es auch verdient. Außerdem sind Taki und ich so gesehen ja fürs Match des Jahres nominiert, auch wenn es dafür keinen Award gibt. Und im nächsten Jahr wollen wir so oft wie möglich auf der Nominierungsliste erscheinen und hoffentlich auch viele Awards mit nach Hause nehmen.“

Derweil tut sich etwas in den Zuschauerrängen. Heavymetalweight Champion Shir Khan Munky versucht sich einen Weg durch die Zuschauer zu bahnen. Hinter ihm verfolgen ihn JC, MC Addy und die beiden neuen GWS Midgets Mhai „Little“ Pawny und FoxXxy St. Quiet. Munky bleibt stehen, dreht sich um und rammt den unachtsamen JC sein Knie in die Fresse und tritt dann mit dem gleichen Bein nach MC Addy, was den Rapper zwischen die Fans verschwinden lässt. Der kleinen Foxxxy weicht er aus, so dass die Midget Wrestlerin ebenfalls im Fangemenge verschwindet, doch Mhai Pawny kriegt das beste Ende, denn sie bleibt stehen, kriegt sie nicht den nächsten Tritt von Munky ab und dropkickt mit ihren Hufstiefeln dann Munky in die Eier. Mit einem „Ich glaub mich tritt ein Pferd“ Gesicht hält sich Munky die Hand, samt Titelgürtel, vor den Eiern und wankt nach hinten. Allerdings stolpert er so die Stufen herunter und sucht nach Halt.

Amy Lee Johnson: „...übermorgen ist ja wieder Battlefield Zeit und ihr drei seid alle für das Battlefield aufgestellt. Werdet ihr bis zum Ende zusammenarbeiten oder steht jede für sich alleine und … OH MY GOD.“

Und schon fangen die Kameras den Rang ein, wo Shir Khan Munky über die Absperrung zu fallen droht. Haben wir gleich einen Toten nach einem tiefen Sturz? Nein. Er kann sich gerade noch halten und tritt dann nach hinten aus, wo Mhai ihn selbst anspringen will. Wie kommt Munky jetzt aus dieser Situation heraus? Oben stehen bereits die drei anderen Midgets wieder. Bereit ihn anzugreifen. Munky schaut sich suchend um, sieht dann ein Seil, welches an der Absperrung festgebunden ist und schnallt sich schnell den Titelgürtel über der Schulter fest. Er löst das Seil und steigt mit einem Fuß auf die Absperrung.

Amy Lee Johnson: „Er wird doch nicht ...“

Doch wird er.

Shir Khan Munky: „AAAAAAHHUUUUAAAAAAAA JAJAJAJAJAAAAAAA!“

Mitsamt der besten Tarzananimation die er hinkriegt, und unter Gekreische der Fans, schwingt er sich herunter zu den Superstartischen. Unten will er bei einem Tisch loslassen, allerdings hat sich ein Fuß im Seil verfangen und schwingt er kopfüber weiter über den Köpfen der GWS Superstars. Schließlich schwingt er aus und hängt kopfüber über einem der noch leeren Tische. Er greift an das Namensschild und liest.

Shir Khan Munky: „Punjabi Porn Pals … HA! DAS IST MEIN TISCH! DAS WAR ABSICHT! DAS WAR ABSICHT!“

Er löst sich aus dem Seil und knallt dann mit dem Nacken voran auf den Tisch, der noch nicht nachgibt. Er steht wieder auf, klopft sich die Kleidung sauber und verneigt sich dann in alle Richtungen, wo er dann sieht, wie Matt Fletcher auf seinen Tisch zurennt. Allerdings wird der Waliser vom Extreme Fighter Levy aus dem Weg gespeared und Munky atmet durch und wischt sich den Angstschweiß von der Stirn. Aber er freut sich zu früh, denn Anna und Serafe stehen jetzt hinter ihm am Tisch mit einem Stuhl bewaffnet. Munky dreht sich um, hebt beschwichtigend die Hände vor sich, doch da kriegt er schon von Serafe den Stuhl mit der Kopfseite in den Magen gedrückt und beugt sich nach vorne, was Anna die Chance gibt ihm ihren Stuhl über den Schädel zu schlagen. Munky fällt zu Boden und Anna stellt sich mit einem High Heel auf seinen Körper. Referee Alexandra Lightstriker zählt den Count im schwarz-weiß gestreiften Cocktailkleid am Tisch. 1-2-3.

Alexandra Lightstriker: „Neuer Champion, SEXY ANNA!“

Anna nimmt sich „ihren“ Gürtel zurück, doch da stehen auf einmal viele GWS Superstars auf den Beinen. Doch die Situation wird nun gerettet, denn Jimmy Burnshaw stellt sich neben Anna.

Jimmy Burnshaw: „Wir hatten alle unseren Spaß, aber bis zum Ende der Show, wird es keinen Wechsel mehr geben. Wer dagegen verstößt, kriegt sofort seine Papiere und kann nach Hause fahren. Haben wir alle uns verstanden?“

Man setzt sich geschlossen wieder hin und Anna hat ihren Titel wieder.

 

<|-BLUTROTER TEPPICH-|>

Bisher verfolgten sie die letzte Stunde auf einem Tablet hinten in der Limousine auf der Rückbank, doch jetzt ist es an der Zeit, dass sie am blutroten Teppich ankommen.

Saphire: “Dann wollen wir mal.”

20 Sekunden Fahrt, aussteigen, gut aussehen. Gute Miene zum bösen Spiel machen. Sie wird Angelina nicht den Gefallen tun und die trauernde Mutter vor den Kameras spielen. Hope soll auch ihre Mutter nicht in Trauer sehen, denn bestimmt wird OCCULT dafür sorgen, dass ihre Tochter unter Schlafentzug die Hall of Pain mit ansehen muss. “Welche Mutter lässt ihr Kind entführen und tut dann nichts?” - ist eine der vielen Fragen, die sich Saphire dieser Tage gefallen lassen muss. Sie wissen alle nichts. Rein gar nichts. Wer glaubt, sie würde tatenlos zusehen, wie Angelina immer wieder ihre Tochter vor die Kamera zerrt und Saphire tue nichts anderes, als ein paar Phrasen zu dreschen und nichts zu tun. Ach und Fake sei ja alles sowieso. Die Polizei wurde nicht verständigt, weil man sagte, dass sei eine Storyline, weil das eh alle Leute denken? Ja, genau. Das diese Lüge pure Absicht von ihr war, dass sie sich dabei was gedacht hat, daran denkt niemand. Aber hauptsache man kann jemanden eine schlechte Mutter nennen. Und sie alle kommen später wieder angekrochen.

Black Hatter: “Wird sie still halten?”

Saphire: “Wird sie. Meine Schwester hält mir sowieso andauernd Vorträge über meine Unverantwortlichkeit. Aber sie wird still halten.”

Black Hatter: “Und wenn er da ist?”

Saphire: “Der wird dann nichts sagen, weil ihn seine Tochter nicht interessiert. Der weiß noch nicht einmal wie alt sie überhaupt ist. Und jetzt: Showtime!”

Die Limousine setzt sich in Bewegung, kommt vor dem blutroten Teppich dann zum stehen. Als sich die Seitentür öffnet, kommen als erstes die Hell Hounds heraus. Beide in schwarz gekleidet, ohne Facepaint, aber mit Sonnenbrillen. Beide tragen eine schwarze Smokingjacke und nichts drunter, was bei Steph Ford für ein pralles Dekollete sorgt. Pit trägt noch eine schwarze Smokinghose und schwarze Schuhe, während seine Zwillingsschwester einen schwarzen Mini-Rock, schwarze Stiefel und eine gemusterte Strumpfhose.

Hinter den beiden kommen der Black Hatter und Saphire gemeinsam aus der Limousine und stellen sich zwischen die Hell Hounds. Der Black Hatter erscheint heute ganz in weiß. Weißer Mantel, weißer Zylinder, kein Facepaint, aber auch eine Sonnenbrille. Saphire trägt einen goldenen Satinrock, welcher ihr Halstattoo in schwarz und groß auf der Front- und Rückseite aufgedruckt hat, dazu ein transparentes, bauchfreies goldenes Oberteil, schwarze kniehohe Lederstiefel, Ein Haarreif, auf dem schwarze Hasenohren angebracht sind und wie ihre Freunde auch eine schwarze Sonnenbrille. 

Die ‘Not your Birthday’ Gruppierung stellt sich vor die Fotografen und Paparazzi für ein Foto auf, da fliegen den Leuten neben den vermeintlichen  Bewunderungsrufen auch ein paar eher unschöne Worte entgegen.

SAPH! SAPH! SAPH!”

N - Y - B! N - Y - B! N - Y - B!”

DU BIST ‘NE SCHEISS MUTTER SAPHIRE!”

Das Rumble Bunny ignoriert die Zwischenrufe und zieht weiter ihren Auftritt durch. Roxy empfängt die Freunde sofort und begrüßt sie.

Roxy Cameron: “Hi ihr Vier, grüßt euch. Und wie toll auch ihr alle ausseht.”

Saphire: “Roxy-Schatzi. Es ist auch schön dich zu sehen und auch du hast dich in Schale geschmissen.”

Saphire setzt das gespielteste Lächeln auf, was sie hinbekommt, ohne das es falsch wirkt.

Roxy Cameron: “Danke, nett von dir. Du bist hier in der GWS eines der Urgesteine und heute wird deine ältere Schwester auch in die Hall of Pain aufgenommen. Ist dies auch ein Ziel von dir, nach deinem Abschied aus der GWS irgendwann in ein paar Jahren?”

Saphire: “Ist dies denn schon ein Fakt, dass ich in einer paar Jahren meinen Abschied verkünde?”

Roxy Cameron: “Weiß nicht, erzähl du es mir? Deine Schwester trat mit 38 Jahren zurück und du bist jetzt auch schon 33 Jahre alt.”

Saphire: “Vielleicht bleibe ich auch bis ich 50 bin?”

Roxy Cameron: “Jedem das sein, der große KHRISTOS kam auch mit über 50 Jahren erst in die GWS und hatte direkt Erfolg, warum solltest du das nicht auch schaffen?”

Saphire: “Mag sein, aber heute geht es auch nicht nur um mich, sondern um die GWS als Gesamtes. Die erste Hall of Pain und dann noch die ganzen Awards die überreicht werden. Und die GWS wird übermorgen 10 Jahre alt. Happy Birthday im Vorraus!”

Roxy Cameron: “Du selbst bist ja auch für die Sexiest Bitch und für den Wrestler der Season nominiert. Glaubst du, dass du beide Awards gewinnen wirst?”

Saphire: “Du weißt doch, am Ende des Abends sind alle Sieger, auch wenn immer nur einer gewinnen konnte.”

Roxy Cameron: “Eine tolle Aussage von dir. Finde ich gut, dass du es so sportlich siehst. Und du Craig, du bist ja auch einmal nominiert als “Most Improved Wrestler”. Wie schätzt du deine Chancen gegen Stacey Buehler und die Punjabi Porn Pals ein?”

Black Hatter: “Sehr hoch und jetzt entschuldige uns, der Tee wird kalt, wir werden drinnen erwartet.”

Not your Birthday gehen weiter zur Bloodshed Arena. Saphire atmet tief durch. Sie ist dankbar, dass der Hatter das Interview jetzt abgebrochen hat. Beinahe hätte sie bei dieser Freundlichkeit noch kotzen müssen.

Und wieder der Wechsel zum nächsten Interview Partner. Dieses Mal ist es der World Carnage Champion, der gerade scherzend mit Roxy da steht. Beide lachen und dann dreht sich Roxy zur Kamera.

Roxy: „Und hier sind wir wieder. Dieses Mal mit Aaric Reeves, der sich in einen wirklich eleganten Anzug gewickelt hat. Ist der von Armani oder Boss?“

Aaric öffnet sein Jacket und dreht sich ein wenig für die Kamera ein. Ein klein wenig posieren muss schon mal sein. Mit einem breiten Lächeln dreht er sich zu Roxy ein.

Aaric: „Nein. Nein. Der ist tatsächlich hier aus Needles. Genau genommen aus dem Imagi-Knit. Der ist gleich hier die Straße runter. Neben der Beans & Barley Coffee Bar. Susan, du hast wirklich eine tolle Arbeit geleistet.“

Roxy: „Ah die Coffee Bar kenn ich. Der Cappuccino dort… wunderbar. Bist du ein wenig nervös wegen deines Kampfes gegen den Demon. Immerhin könntest du den Titel kampflos verlieren.“

Aaric: „Nein. Deswegen nicht. Ich bin eher wegen des Anzugs nervös. Immerhin soll es nachher noch ein wunderbares Essen geben und… na ja… ich bin bekannt dafür, dass ich da gern mal meine Jacke einen Happen probieren lassen.“

Als er weiterreden will, kommt eine Hand von der rechten Seite. Etwas irritiert schaut er schon drein bis er erkennt, wer ihn da grüßt. Dann schlägt er ein und klopft demjenigen kurz auf den Rücken.

Aaric: „Oh man. Es ist immer wieder toll alte Bekannte wiederzusehen. Man sollte denken, dass man bei so einen kleinen Familie, wie es die GWS ja ist, die Leute öfter mal trifft. Leider ist es nicht so. Aber dafür haben wir ja solche Abende. Aber wo waren wir…?“

Er schaut Roxy kurz nachdenklich und fragend an.

Roxy: „Der Demon!“

Aaric: „Ach ja. Also nervös bin ich wirklich nicht. Angespannt schon. Noch habe ich ihn nicht gesprochen oder gesehen.“

Roxy: „Wir hatten ihn vorhin hier gesprochen.“

Aaric: „Oh. Doch. Okay. Dann muss er ja nur noch in unserem Kampf erscheinen und nicht wieder kneifen.“

Roxy: „Davon ab, wie ist wieder hier in Needles zu sein.“

Aaric: „Wunderbar. Ehrlich gesagt: ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses alte staubige Etwas so vermissen würde. Anscheinend ist es wirklich so, dass man einige erst wirklich dann wirklich zu schätzen lernt, wenn man sie verliert.“

Roxy: „Was für ein paar wunderschöne Worte zum Abschluss. Ich wünsche dir noch viel Spaß bei der Feier. Kleckerfreies Essen und natürlich viel Glück bei deiner Wahl."

Aaric: „Vielen Dank. Es wäre eine Ehre, wenn ich den Award abräumen würde, aber wenn ich ehrlich bin, ist es echt schon ein Gewinn mit alle den Leuten hier zu sein und zu feiern.“

Ein Nicken von Roxy folgt und als beide noch einmal in die Kamera schauen, geht es an anderer Stelle weiter.

 

Angelina, hier! Angelina!“

Caecilia! Hey, du siehst gut aus!“

EY, CROWLEYS!“

MISTER PRIEST, BITTE HIER HER!“

MADAME NOIR! SCHAUEN SIE BITTE HIER HER!“

WO IST CRUELLA?!“


Der blutrote Teppich erlebt gerade eine schwarze Flut und Roxy Cameron steht zur Stelle.

Roxy Cameron: „Gerade aus einer Cadillac Limousine ausgestiegen, betritt nun das notorischste Stable der GWS unseren blutroten Teppich, nachdem bisher darüber gemunkelt wurde, dass das OCCULT nicht erscheinen wird. Welch eine Überraschung.“

Sie wendet sich von der Kamera ab und bereitet sich vor, das 6-köpfige OCCULT in Empfang zu nehmen. Dabei wird ein interessanter Moment gefilmt: Angelina, die als letzte aus der Limo stieg, sturstracks über den blutroten Teppich, ohne einen der “Paparazzis“ die Möglichkeit zu geben, ein vernünftiges Foto von ihrem Outfit zu schießenn. Doch als das Blitzlichtgewitter richtig losgeht, kracht die Halb-Römerin in Caecilia rein und wirkt auf einmal sehr desorientiert. Das zwingt die restlichen posierenden OCCULT-Mitglieder verwundert in ihre Richtung zu schauen.

Madame Noir: „Stopp, das reicht! Hört auf!“

In unregelmäßigen Abständen schüttelt Angelina ihren Kopf und hat wohl Probleme ihre Augen richtig zu schließen, weil sie so viel blinzen muss. Mit schmerzverzerrtem Gesicht schlägt sie sich beide Hände am Kopf und läuft vom blutroten Teppich runter – nur um dann gegen Roxy zu krachen.

Roxy Cameron: „Woah, Angelina! Alles in Ordnung?“

Erschrocken blickt Angelina vom Boden auf und starrt mit blutunterlaufenen Augen die GWS-Ansagerin an, allerdings kann sie sich nicht wirklich auf die Frau vor ihr fokussieren.

Roxy Cameron: „Willkommen bei der ersten Hall of Pain. Geht es dir gut?“

Besorgt legt Roxy ihre Hand auf den freien Oberarm von Angelina, was sich als ein großer Fehler rausstellt. Schnell schleust sich feurige Wut in die angestrengten Gesichtszüge der Wrestlerin ein und sie kommt Roxy ein bisschen zu nahe, aber ihre Kult-Kollegen sind rechtzeitig an ihrer Seite. Während die Crowleys und der Priest schon die Bloodshed Arena betreten, wird Angelina von Caecilia zurückgehalten und Madame Noir widmet sich der Interviewerin.

Madame Noir: „Wissen Sie, Roxy … Eurer Champion wird gerne … und es entzieht sich meinem Verstand, weshalb … als die Kämpfernatur bezeichnet. Doch schauen Sie auf Angelina – sehen Sie dieses Feuer in ihren Augen? DAS ist DIE Kämpfernatur! Die EINZIG WAHRE Kämpfernatur in der GWS! Die zukünftige World Carnage Championess ist selbst an einem Abend wie diesen … bereit alles und jeden zu vernichten … als würden wir uns beim Battlefield befinden.“

Funkelnde Augen blicken voller Unheil zu Angelina, die mit ihrem tödlichen Blick die Fotografen niederstarrt. Sie fühlt sich von ihnen zweifellos provoziert.

Madame Noir: „Kriegsgeboren, diese Frau. Der Rest sollte sich ein Beispiel an ihr nehmen. Während sich ALLE von dieser heutigen Preisverleihung ablenken lassen … denkt Angelina nur an eins: TRIUMPH! … Aber ich möchte jetzt nicht elaborieren, warum dem Kindergeburtstag morgen an FANMANIA die Kerzen auf der Geburtstagstorte ein für alle Mal ausgeblasen werden … oder wieso Angelina brennende Leichen auf dem Battlefield hinterlassen wird. Ich sage nur eins: Wenn Jemand hier heute Abend einen Kampf sucht … sei es Saphire und ihre Schoßhündchen, Herr Reeves, oder die Powerrangers of Wrestling …“

Ein lautes Grunzen ertönt und plötzlich wird Roxy das Mikro aus der Hand gerissen. Bei Angelina sind jetzt alle Leitungen durchgebrannt – sie wirft Roxys Mikrofon in Richtung der Fotografen und stürzt sich auf einen jüngeren Kerl, der sein iPhone als Kamera nutzt. Zum ersten Schlag kommt es dennoch nicht, Caecilia hat sie gut im Griff und zerrt sie davon. Gemeinsam verschwinden sie von der Bildfläche und marschieren in Richtung der Bloodshed Arena. Von der schwarzen Dame hört man nur ein Schmunzeln kommen.

Madame Noir: „SIE wartet.“

Spricht die Okkultistin in die Kamera und klopft einer entgeisterten Roxy Cameron auf die Schulter, ehe sich Madame Noir in die Arena begibt.

Roxy Cameron: “Nun … äh … ja … alles klar. Ja, GWS Fans und solche, die es heute noch werden wollen, das war es vom blutroten Teppich. Es sind alle Wrestler nun angekommen und Amy und ich geben jetzt ab an die Regie, damit die Hall of Pain 2019 auch offiziell beginnen kann. Viel Spaß!”


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